Wasserversorgung im Ort eine der Aufgaben im Fokus des CSU-Ortsverbands
Immer wiederkehrendes Problem

Politik
Wiesau
02.07.2016
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Nach der Gründung des CSU-Ortsverbands 1946 sind kommunale Themen in den Fokus des CSU-Ortsverbands gerückt. Darauf weist Bürgermeister Toni Dutz beim Blättern in der Chronik hin und nennt ein immer wiederkehrendes Problem: Die Wasserversorgung im Ort. Die ungelöste Aufgabe musste schnellstmöglich in Angriff genommen werden. "Dramatisch verschlechterte sich die Lage schließlich, als das Grenzlager östlich der Bahnlinie eröffnet wurde", fügt der jetzige Rathauschef ein.

Aufgrund der steigenden Schülerzahlen wurde auch der Platz im Schulhaus knapp. Die Einwohnerzahl kletterte ebenfalls nach oben: "Wohnungen mussten geschaffen werden", erinnern Dutz und Zrenner an die Zeiten des damaligen Aufbruchs.

Absolute Mehrheit


Der CSU Ortsverband war damals noch eine bescheiden anmutende Gemeinschaft. Dutz beziffert die Mitgliederzahl auf gerade mal 45. 1960 wurde Schneidermeister Ludwig Zeitler, der auch den Ortsvorsitz übernahm, zum 1. Bürgermeister gewählt. Im Gemeinderat errang die CSU erstmals nach vielen Jahren wieder die absolute Mehrheit. Danach übernahm ein weiteres CSU "Urgestein" - Hubert Seidl - die Geschicke des Ortsverbandes.Die Mitgliederzahlen stiegen, viele Projekte konnten während dieser Zeit verwirklicht werden. Dazu gehören der Neubau der Kläranlage, der Ausbau der Breslauer- und Bauvereinstraße, der Anbau der Volksschule und die Eingemeindung Fichtenschachts. Nach der Gründung der Jungen Union in den 1950er Jahren, folgte 1965 die Neugründung der Frauen Union. Vor einem Jahr durften die Frauen der Union ihr 50 jähriges Bestehen feiern.

"Wiesauer Brücke"


Verheilte Wunden wolle er nicht aufreißen, betont der Bürgermeister. Mit Wehmut aber erinnert sich Dutz an die Folgen des damaligen Streitthemas "Wiesauer Brücke" im Schicksalsjahr 1984. Die CSU Fraktion verlor an Kraft und Stärke, das Amt des Bürgermeisters war in scheinbar weite Ferne gerückt. Erste Früchte aber zeigte der angestrebte Generationswechsel unter der Fraktionsführung von Gustl Kellner.

Dutz seit 1985 CSU-Chef


1985 übernahm der jetzige Rathauschef Toni Dutz den Ortsvorsitz, auf Anhieb wurde der junge Kommunalpolitiker zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. 18 Jahre lang übte Dutz - loyal und engagiert - an der Seite des damaligen Bürgermeisters Fritz Fröhlich das ihm übertragene Amt aus. Die CSU gewann mehr und mehr an Bedeutung, fand weitere Anhänger. "Unser Ort hat sich seitdem deutlich fortentwickelt", fährt Dutz mit Stolz fort und nennt dafür einige Beispiele: Der Neubau der Firma Wiesauplast, die Verstaatlichung der EDV Schulen, die Neugründung der Hotel- und Tourismusfachschule, die Erweiterung der Wasserversorgung, verschiedene Dorferneuerungen, um nur einige wenige zu nennen.

Zu einem überregionalen Aushängeschild wurde das sich ständig erweiternde Berufsschulzentrum. Das seien großartige Leistungen, betonen die beiden. Ergänzend dazu Bürgermeister Dutz: "An dieser "kleinen" Erfolgsstory hatten nicht nur wir die CSU, alle Wiesauer, schließlich alle Markträte maßgeblichen Anteil." Mit Bürgermeister Toni Dutz an der Spitze ist die CSU derzeit wieder stärkste Fraktion im Wiesauer Gemeinderat.

Gemeinsam konnte vieles erreicht werden, ein Zurücklehnen jedoch sei nicht geplant. "Wir werden uns auch weiterhin für das Wohl der Gemeinde einsetzen", verspricht das Gemeindeoberhaupt. "... aktiv und ohne Eigennutz", ergänzt CSU Ortsvorsitzender Zrenner abschließend. (Info-Kasten/Festprogramm)

Prominenz zu GastWährend der 70-jährigen Geschichte der Wiesauer CSU besuchten viele prominente Politiker die Marktgemeinde - etwa die Ministerpräsidenten Alfons Goppel, Franz-Josef Strauß, Edmund Stoiber, Günter Beckstein und zuletzt Horst Seehofer. Daneben schrieben sich mit Theo Waigel, Hermann Höcherl oder Bruno Merk immer wieder namhafte Vertreter aus der Politik, auch aus der Wirtschaft ins Goldene Buch der Marktgemeinde ein. Darauf dürfe man getrost stolz sein, betonen Dutz und Zrenner. "Stets haben wir unsere Anliegen vorgebracht und Unterstützung erhalten." Bürgermeister Toni Dutz zeigt auf die Bilder im prall gefüllten CSU-Fotoalbum. (wro)
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