Auch gesellschaftlich Volltreffer

Langjährige Mitglieder zeichnete der Schützenverein "Fortuna 1910" aus. Unser Bild zeigt sie zusammen mit Gauschützenmeister Manfred Zölch (rechts), erster Vorsitzender Bettina Gmeiner (vorne rechts) und Bürgermeister Toni Dutz (hinten links). Bild: wro
Vermischtes
Wiesau
11.03.2016
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Aus den Händen von Julia Gmeiner erhielt Heidi Kappauf die begehrte Gauschützenköniginscheibe 2016. Im Bild von links erste Vorsitzende Bettina Gmeiner, Bürgermeister Toni Dutz, Heidi Kappauf, erster Schützenmeister Wilfried Ringel, Julia Gmeiner und zweite Schützenmeisterin Erika Ringel. Bild: wro

Preisschafkopf, Maibaumaufstellen, Geselligkeit - auch da können die Schönhaider Schützen punkten. Ihre Treffsicherheit stellten sie bei zahlreichen Wettbewerben unter Beweis. An den Rundenwettkämpfen nahmen sieben Schönhaider Mannschaften teil.

Schönhaid. Vorsitzende Bettina Gmeiner ließ in ihrem Bericht die Aktivitäten in geraffter Form Revue passieren. Viele "Treffer ins Schwarze" landeten die Schönhaider Schützen mit ihren internen Veranstaltungen. Bettina Gmeiner erinnerte unter anderem an die Fahrt nach Abensberg mit Brauereiführung und den anschließenden Besuch eines Hopfenlandwirtes in der Hallertau. Aktiv beteiligte sich der Schützenverein "Fortuna 1910" wieder am Maibaumaufstellen am Dorfplatz, am Bürgerfest sowie bei vielen überörtlichen Veranstaltungen, wie dem Muttertagsschießen in Fuchsmühl, bei der Eröffnungsfeier des Gauschießens und der Gaukönigsproklamation in Hundsbach.

Ein Erfolg war der Preisschafkopf im Schützenhaus. "Alle Tische waren besetzt", freute sich die Vorsitzende. Die Teilnahme an den Ehrenabenden des Opel-Clubs und des Gesangsvereins Schönhaid waren für die Schönhaider Schützen Ehrensache. Der Vereinsausflug führt die Fortuna-Schützen heuer ins thüringische Suhl. An den Rundenwettkämpfen waren sieben Schönhaider Mannschaften beteiligt, informierte Schützenmeister Wilfried Ringel. Die besten Einzelschützen waren Julia Gmeiner (Luftgewehr, Durchschnitt 376 Ringe), Hermann Reif (Luftpistole, Durchschnitt 365 Ringe), Georg Bächer (KK Sportpistole, Durchschnitt 545 Ringe und Großkaliber 367 Ringe). Die Erfolge der Mannschaften könnten sich ebenfalls sehen lassen. Ringel freute sich ganz besonders über den ersten Platz des dritten Luftpistolenteams in der A-Klasse, das im kommenden Jahr in der Gauliga mitmischen darf. Die Großkalibermannschaft wurde souverän Gauligameister.

An der Vereinsmeisterschaft beteiligten sich 70 Sportschützen. Weiter waren Teams bei den Bezirks- sowie den Bayerischen und Deutschen Meisterschaften vertreten. Zwei Fortuna-Schützen (Luftpistolenklasse) erreichten das Limit für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften, freute sich Ringel. Mit Julia Gmeiner habe man eine Gaukönigin in den eigenen Reihen, das mache stolz.

Gauschützenmeister Manfred Zölch lobte die Arbeit der Schönhaider Schützen und gratulierte den Siegern. Zölch betonte: "Wir sind in der Pflicht, der Jugend ein Vorbild zu sein." Der Gauschützenmeister verlieh Ehrenabzeichen des Schützengaus. Die große Gaunadel in Silber erhielt Georg Bächer. Die silberne Gaunadel bekamen Hermann Reif, Fabian Wührl, Peter Sollfrank, Josef Rosner. Über die goldene Gaunadel freuten sich Sarah Hopperdietzel und Cornelia Gmeiner.

Auch zeichneten die Fortuna-schützen langjährige Mitglieder aus. 25 Jahre: Sandra Oppl, Christian Zintl und Christian Schön. 40 Jahre Treue: Mario Falk. 50 Jahre ist Engelbert Schmid Mitglied.

Bürgermeister appelliert: Vereinsfeste besuchenBürgermeister Toni Dutz sparte in der Jahreshauptversammlung beim Schönhaider Traditionsverein nicht mit Lob für das "selbstlose Engagement" und zeigte sich gerne bereit, auch einen Beitrag für die Maibaumgestaltung zu leisten.

Dutz knüpfte seine Zusage jedoch an eine kleine Bedingung: Der Schützenverein möge sich auch künftig ins gesellschaftliche Leben der Gemeinde aktiv einbringen, sei es nun beim Bürgerfest oder bei anderen Veranstaltungen. Auch bat der Bürgermeister um Mithilfe beim Nordgautag in zwei Jahren. Der Nordgautag sei eine große Ehre für die Gemeinde.

Mit etwas Sorge betrachtete Toni Dutz die Entwicklung der Vereinsveranstaltungen in der Gemeinde. Er appellierte, die Vereinsfeste in der Gemeinde zu besuchen: "Eine kleine Abordnung würde schon reichen." (wro)
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