EDV-Schüler bei Firmen begehrt

Martin Betz erläuterte die Ziele der Wiesauer EDV-Schulen. Viele junge Leute und deren Eltern nutzten die Möglichkeit zur Information. Bild: wro
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Wiesau
09.03.2016
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Erste Eindrücke vom Gebäude, Gespräche mit Schülern, Informationen von Lehrkräften - der Tag der offenen Tür an den EDV-Schulen brachte vielen Interessenten wertvolle Erkenntnisse.

Der Termin steht längst zwei Mal im Jahr fest im Kalender dieser in Nordbayern einzigartigen Lehranstalt. Auch diesmal wurden die Parkplätze knapp, als sich Schüler und Lehrer bei der Arbeit über die Schultern blicken ließen. Zahlreiche Interessierte nutzten den Vormittag, um sich selbst ein genaueres Bild vom Schulbetrieb zu machen. Auch viele ehemalige Abgänger blickten zurück auf ihre hier erhaltene Ausbildung.

Stolz auf die Einrichtungen zeigten sich auch die Leiter des Berufsschulszentrums, Oberstudiendirektor Dr. Wolfgang Eckstein, und sein Stellvertreter, Studiendirektor Dr. Hermann Körner. Sie versicherten, wie sehr ihnen die angeschlossenen EDV-Schulen am Herzen liegen: "Wichtig ist, dass die Gäste einen Eindruck bekommen, wie Unterricht bei uns aussieht, weil er viel praktischer ist, als die meisten es sich vorstellen."

Die Entscheidungen für den Berufsweg seien oft schwierig, betonte Studiendirektor a. D. Martin Betz in seinem Fachvortrag. Eine wichtige Entscheidungshilfe sei daher der regelmäßige Informationstag. Unbestritten positiv sei das Image der Wiesauer EDV-Schulen. Betz ließ ehemalige Schüler im Film mit positiven Erfahrungen und Aussagen zu Wort kommen. Auch für Einzelgespräche nahm er sich viel Zeit. Man sei bemüht, den technischen Standard aktuell zu halten, betonte er. Sowohl in der Berufsfachschule für IT-Berufe als auch in der Fachschule für Datenverarbeitung erhielten die Schüler eine sehr qualifizierte Aus- und Fortbildung, zum Beispiel zum staatlich geprüften Fach- oder Wirtschaftsinformatiker.

Ein oft gestellte Frage beantwortete Betz klar: "Die Schule selber kostet euch nichts." Er vergaß auch nicht, auf eine mögliche Bafög-Förderung hinzuweisen und gab kleine Tipps für die Wohnungssuche. Betz lobte das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern und unterstrich: "Die Berufsaussichten sind durchwegs positiv. Immer wieder fragen Betriebe bei uns nach, kommen vorbei und möchten ihre künftigen Mitarbeiter vor Ort kennenlernen."

Wie an einem gewöhnlichen Schultag lief am Vormittag der ganz normale Ausbildungsbetrieb. So hatten die Besucher Gelegenheit, den Schülern beim Programmieren an den Computern sowie bei der praktischen Arbeit auf die Finger und über die Schultern zu schauen.
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