Erfahrung und innovative Ideen

Nicht fehlen durfte beim Besuch von MdB Albert Rupprecht ein Rundgang durch die Produktion. Im Bild (von rechts) Wiesauplast-Geschäftsführer Hans R. Ammer, Mitarbeiter Winfried Saage, Produktionsleiter Jürgen Irlbacher, Albert Rupprecht, Personalleiterin Miriam Hager, 2. Bürgermeister Fritz Holm, kaufmännischer Leiter Harald Strobl sowie Bernhard Rauch, Prokurist der Mid-Tronic Wiesauplast GmbH. Bild: wro
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Wiesau
28.04.2016
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In alle Welt gehen die komplexen Kunststofferzeugnisse, die das Unternehmen Wiesauplast in seinen Werken im Stiftland und in Mexiko herstellt. Bei einem Besuch von MdB Albert Rupprecht in Wiesau informierte die Firmenleitung über die aktuelle Lage und sprach auch Probleme an.

"Mit Erfahrung das Neue formen" gehört zu den Leitmotiven des Unternehmens, dessen Anfänge bis ins Jahr 1958 zurückreichen. Ein weiterer Grundsatz lautet: "Wir sind im Herzen Europas und in der Welt zu Hause!" Mit diesen Worten begrüßte Geschäftsführer Hans Ammer den CSU-Bundestagsabgeordneten, der zuletzt vor zehn Jahren bei der Firma zu Gast war.

Plätze unbesetzt


Nach einer detaillierten Firmenpräsentation wurde unter anderem das Thema Fachkräftemangel auf den Tisch gebracht. "Wiesauplast bietet nicht nur attraktive Ausbildungsmöglichkeiten, sondern auch gesicherte Arbeitsplätze", betonte Hans Ammer. Das Unternehmen sei stolz auf seine langjährigen Mitarbeiter, Auszubildende verließen regelmäßig mit Auszeichnungen die Berufsschule. "Leider bleiben aber immer wieder Ausbildungsplätze unbesetzt", bedauerte der Geschäftsführer. Ein wichtiges Ziel des Unternehmens sei es, nicht nur eines von vielen auf der Welt zu sein. Mit innovativen Ideen und einer modernen Technik sei man stark genug, sich im Wettbewerb zu behaupten. Qualitativ hochwertige Produkte würden termintreu zu den Kunden geliefert. Vorteile beziehe das Unternehmen aus seiner Erfahrung, so Ammer. "Dass man zu den Besten gehört, kann man zwar behaupten - aber man muss es auch regelmäßig unter Beweis stellen."

Albert Rupprecht signalisierte er seine Bereitschaft, dem Wiesauer Unternehmen in allen Belangen stets zur Seite zu stehen. Vor allem aber gelte es, die ganze Region noch attraktiver zu machen: "Wir müssen gleichzeitig auch Werte vermitteln." Die nördliche Oberpfalz brauche attraktive Arbeitgeber, das sei unbestritten. Noch mehr jedoch würden qualifizierte und hoch motivierte Arbeitnehmer benötigt, um Standorte wie Wiesau auch künftig am Leben erhalten zu können, so der Abgeordnete weiter.

Ein wichtiger Schritt sei es, Ausbildungsplätze, die in der nördlichen Oberpfalz noch wenig bekannt seien, ins Bewusstsein der jungen Leute zu rücken. Daher sei der Dialog mit Schulen und Schülern wichtiger denn je, sagte Albert Rupprecht und betonte: "Man muss sich um jeden Einzelnen bemühen, bevor er die Region verlässt. Nicht erst, wenn's zu spät ist!"

Im Anschluss an das Gespräch konnte sich Rupprecht bei einem Rundgang noch ein Bild von der Fertigung machen. Dabei nutzte er auch die Möglichkeit zum Informationsaustausch mit einigen Mitarbeitern.
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