Förderverein Hotel- und Tourismusmanagement: Ehrenmitglied Monika Hohlmeier
Individuelle Lösungen gefragt

Gerührt war Monika Hohlmeier (Dritte von links) über die Ernennung zum Ehrenmitglied des Fördervereins an der Wiesauer Fachschule für Hotel- und Tourismusmanagement. Es gratulierten (von links) André Putzlocher, Anja Wriedt-Wiesend, Toni Dutz, Verena Rothaler und Dr. Wolfgang Eckstein. Bild: wro
Vermischtes
Wiesau
19.09.2016
90
0

( wro) Der "Verein zur Förderung der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement" zählt seit wenigen Tagen nicht nur ein neues, sondern zugleich auch ein prominentes Ehrenmitglied. Aus den Händen von Schulleiter Dr. Wolfgang Eckstein, Oberstudienrat André Putzlocher und dem Vorsitzenden Toni Dutz erhielt die Europaabgeordnete Monika Hohlmeier die offizielle Ernennungsurkunde überreicht.

Als damalige Kultusministerin hatte die Politikerin die Fachschule mitinitiiert. Viel habe sich seit der Gründung der Fachschule vor rund elf Jahren getan, erzählte André Putzlocher. "Wir bieten hier in Wiesau viele Fächer auf Hochschulniveau an." Die gute Zusammenarbeit mit der 1994 gegründeten und unbefristet anerkannten "Diploma Hochschule" mit Sitz in Bad Sooden wertete Putzlocher als einen Meilenstein.

Ihre Erfahrungen in der Praxis schilderte Diplom-Betriebswirtin Anja Wriedt-Wiesend aus Kulmain. Von ihren Hoffnungen und beruflichen Zielen erzählte die angehende Hotel- und Tourismusfachschülerin Verena Rothaler aus Waldsassen. Sie freut sich schon sehr auf die Ausbildung in Wiesau. Aber auch auf die Arbeit draußen in der Welt. "Die Schüler brauchen den Kontakt zum Gast." Aus Fehlern könne man lernen, bestätigte Monika Hohlmeier. Selber hat die EU-Abgeordnete und Straußtochter auch das Hotelfachwesen erlernt. "Die jungen Leute müssen alles ausprobieren können."

Finanziell werden die Fachschüler vom Förderverein unterstützt. Dafür sind bereits mehr als 223 000 Euro an Fördergeldern geflossen. "Nutznießer sind ausschließlich die jungen Menschen hier an der Lehranstalt", bestätigte Fördervereinsvorsitzender Dutz. Den demografischen Wandel könne man in Wiesau nicht ansetzen, widersprach Dutz der oft geäußerten Ansicht rückläufiger Schülerzahlen. Genau das Gegenteil sei hier der Fall. Die Schule arbeite nicht nur überregional, sondern expandiere auch ständig. "Mehr denn je brauchen wir auch künftig individuelle Lösungen", gab Dutz der EU-Parlamentarierin als kleine Hausaufgabe mit auf die Heimreise. Hohlmeier versprach, sich darum kümmern zu wollen.

___



Weitere Informationen:

www.bfs-hot.de
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.