Frauen, die kräftig anschieben

Die Ortsfrauen und Vertreter der jüngeren Generation aus elf VdK-Ortsverbänden trafen sich zum Gedankenaustausch. Ort der gemeinsamen Tagung war das "Sportzentrum" in Wiesau. Christian Eisenried (hintere Reihe, Siebter von links) stellte sich als neuer Bezirksgeschäftsführer den Delegierten vor. Als Vertreterin der Frauen im VdK-Kreisverband leitete Roswitha Bittner (sitzend links) die Tagung. Bild: wro
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Wiesau
20.11.2016
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Das Sozialrecht ist eine Domäne des VdK. Rund 5500 Mitglieder schenkten im vergangenen Jahr dem VdK im Landkreis Tirschenreuth ihr Vertrauen. Nun tagten die VdK-Ortsfrauen in Wiesau.

In der zentral im Landkreis gelegenen Wiesauer Geschäftsstelle erhalten Mitglieder des VdK bei vielen Fragen des Sozialrechts stets Hilfe und Unterstützung. Ansprechpartner ist Kreisgeschäftsführer Harald Gresik. Unterstützt wird er von kompetenten Mitarbeitern. "Die Seele des VdK aber sind die Frauen", sagte der neue Bezirksgeschäftsführer Christian Eisenried vor Vertreterinnen der VdK-Ortsfrauen und Delegierten der jüngeren Generation aus den Ortsverbänden beim Treffen im Wiesauer "Sportzentrum". Beeindruckt von der "unermüdlichen Arbeit der Ortsfrauen" zeigten sich auch die Bezirksfrauenvertreterin Angela Erfurt und der VdK-Kreisvorsitzende Georg Brand. "Ich bin stolz, dass heute so viele gekommen sind", freute sich Brand. Anders als in vielen anderen Kreisverbänden wird die Beratung nicht in der Kreisstadt, sondern in der zentral am Marktplatz gelegenen Geschäftsstelle in Wiesau angeboten.

Sicher nicht ganz ernst gemeint war eine verhaltene Kritik von Kreisgeschäftsführer Harald Gresik an der vorherrschenden Raumnot: "Ich bin garantiert der einzige Kreisgeschäftsführer, der kein eigenes Büro hat." Bürgermeister Toni Dutz bot hier spontan seine Unterstützung an. "Die Ehrenamtlichen sind unbezahlbar, bilden den Grundstock für eine gute Arbeit", betonte auch die Vertreterin der Frauen im Kreisverband, Roswitha Bittner, und bat um kurze Rechenschaftsberichte aus den Ortsverbänden. Erst kurze Zeit im Amt als Bezirksgeschäftsführer ist der aus der Gemeinde Weng im Landkreis Landshut stammende Christian Eisenried. Der Niederbayer nahm die Gelegenheit gerne zum Anlass, sich den Delegierten vorzustellen. Wie seine Vorredner würdige auch er das Ehrenamt, bedauerte aber zugleich ein konstantes Nachlassen in der Bereitschaft, dieses auch ausüben zu wollen.

Wertvolle Spenden


"Um das Leben und unsere Gesellschaft lebenswert erhalten zu können, braucht man das Ehrenamt", mahnte Eisenried. Als eine Ehre wertete er die Einladung nach Wiesau. Christian Eisenried, seit 17 Jahren für den VdK tätig, wurde im Juni 2016 als Nachfolger von Sigrid Steinbauer-Erler zum Bezirksgeschäftsführer ernannt. Alles andere als leicht sei der Dienst bei der Spendenaktion "Helft Wunden heilen". Böse Worte, wie "betteln", seien an der Tagesordnung. Dass die gesammelten Beträge zweckgebunden in Bayern eingesetzt würden, sei offenbar nur wenigen bewusst. Da müsse man entgegenwirken. Als Beispiel für die Verwendung der Spenden führte er das Engagement des Landesverbandes in den Behindertenwerkstätten Cham und Schwandorf, aber auch das Ferien- und Freizeitangebot für sozialschwache Mitglieder an. Als weiteres wichtiges Ziel nannte er das gezielte Mitwirken an der Barrierefreiheit in öffentlichen Einrichtungen. Wichtig sei es, auch Apotheken, Arztpraxen, Bäcker oder Metzger zu sensibilisieren. Positiv wertete Eisenried die Änderungen beim Pflegegesetz.

Die Arbeit des Sozialverbandes würdigte stellvertretender Landrat Roland Grillmeier. "Ihr seid die Verantwortungsträger vor Ort", schloss sich Wiesaus Bürgermeister Toni Dutz den Worten Grillmeiers an.
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