Frauenbund Wiesau hält Rückschau
Fleißige Damen mit großem Programm

Etwas zum Naschen als kleine Aufmerksamkeit für den interessanten Vortrag überreichte Frauenbund-Vorsitzende Brigitte Weig (rechts) an Pfarrer Max Früchtl. Bild: wro
Vermischtes
Wiesau
21.04.2017
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(wro) Der Katholische Frauenbund gestaltet neben Gebetsabenden auch Muttertagsfeiern, Maiandachten und das alljährliche Fastenessen. Gemeinsam werden Kräuterbüschel gebunden. Nicht vergessen werden darf freilich auch die Spendenfreudigkeit der stets rührigen Damen. Und da sind die Kuchenbuffets, die bei vielen örtlichen Veranstaltungen oder Festen Anziehungspunkte sind. Der Frauenbund ist eine rührige Gemeinschaft, die das Leben in der Marktgemeinde Wiesau aktiv und attraktiv mitgestaltet.

In der Jahreshauptversammlung im Wiesauer Pfarrzentrum zog zweite Vorsitzende Gabi Bächer Bilanz. Zusammen mit Vorsitzender Brigitte Weig wurden nicht nur Erinnerungen an gesellige Veranstaltungen aufgefrischt, anklingen ließ man auch den Einkehrtag mit Pater Martin Neuhauser im Februar vergangenen Jahres, ebenso den Weltgebetstag der Frauen in der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche. Beim Fastenessen wurde Kartoffelsuppe gereicht, beim Pfarrfest an Fronleichnam gab's Schweinebraten mit Knödel, anschließend Kaffee und Kuchen. Reisefreudig pilgerte man im Juli nach Maria Loreto. Vier Wochen danach brach der Frauenbund nach Südtirol auf. Mit einem Rosenkranzgebet begann der Oktober. Bächers Jahresrückschau - ein buntes Kaleidoskop verschiedenster Veranstaltungen für Jung und Alt - schloss mit dem Frauenfrühstück zusammen mit Schwester Teresa Zukic sowie mit der besinnlichen Weihnachtsfeier, bei der Pfarrer Max Früchtl 300 Euro für die Kirchenrenovierung übergeben wurden. "Die Damen wollten, dass ich ein wenig vom Tempel in Jerusalem, Jesu Familie und vom Leiden Christi erzähle", kommentierte Pfarrer Max Früchtl seine, den Abend abschließende Themen-Trilogie. Freilich hatte Früchtl auch erläuternde Bilder mitgebracht. Immer wieder mahnte er vorsorglich: "Sagt mir bitte, wenn es zu anstrengend wird. Gebt mir Bescheid, wann ich aufhören muss." Ausführlich widmete er sich dem Tempelbau, spannte danach einen Bogen zur Muttergottes, um schließlich beim Tod Christi am Kreuz Halt zu machen: "Ein grausames Leiden." Max Früchtl schilderte den Todeskampf am Kreuz. Anschaulich sprach er auch über das Turiner Grabtuch. Früchtl wagte dabei einen Beweis für die Echtheit des Tuches.

Die Mitgliederehrungen seien wieder für den Abend der Muttertagsfeier geplant, verwies Vorsitzende Brigitte Weig auf die kommende Veranstaltung im Mai, bei der Pfarrer Max Früchtl sicher wieder für reichlich Kurzweil sorgen werde.
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