Hilfe für Kinder-Basar-Mütter
Programm statt Papierkram

Gemeinsam mit ihren Mitschülern haben Timo Reymann (am Computer) und Sebastian Kies (Zweiter von rechts) das Projekt "Kinderbasar" entwickelt. Das fertige Programm stellten sie jetzt Studiendirektor Dr. Hermann Körner (links) und Kinderbasarleiterin Katrin Stangl (rechts) vor. Bild: wro
Vermischtes
Wiesau
23.06.2016
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Kinder wachsen schnell aus ihrer Kleidung heraus, das geliebte Spielzeug verschwindet eines Tages unbenutzt auf dem Dachboden. Kinderbasare sichern Zweitverwertung. Wenn nur der Papierkram nicht wäre. Jetzt aber gibt es Abhilfe.

Ein idealer Anlaufpunkt für gebrauchte Kindersachen sind seit vielen Jahren die zahlreichen Kinderbasare. Dort kann man vieles davon oft für gutes Geld noch einmal an den Mann, die Frau oder das Kind bringen. Erfahrene "Kinderbasar-Mütter" fürchten aber das anschließende Problem. Nachdem man endlich einige Schnäppchen ergattert hat, geht's ans bezahlen.

Leidige Büroarbeit


Eigentlich keine große Aufgabe, sollte man meinen. Die Kinderbasare sind in der Regel gut organisiert und in solchen Dingen erfahren. Doch an der Kasse warten bereits einige Kundinnen. Die leidige "Büroarbeit" dauert. Die verkauften Artikel müssen vom Bestand zurückgebucht, den Anbietern zugeordnet, die Verkaufsprovision herausgerechnet werden. Da braucht man nicht nur viel Geduld, sondern auch sehr viel Zeit. Die Warteschlange wird immer länger.

Das ärgerte das Kinderbasarteam der Eltern-Kind-Gruppe aus Windischeschenbach. In ihrer Sorge wandten sie sich vor wenigen Wochen vertrauensvoll an Studiendirektor Dr. Hermann Körner und Studiendirektor Martin Betz von den Wiesauer EDV-Schulen. Die gaben die Aufgabe postwendend an ihre Schüler weiter. Meist während der Freizeit, aber auch im Unterricht erstellte ein hochmotiviertes Team unter der Federführung von Timo Reymann und Sebastian Kies in wenigen Wochen ein praxistaugliches System.

Die Vorteile - so die Entwickler - liegen auf der Hand: Verschiedene Anwender können von verschiedenen Orten aus das Verkaufsprogramm nutzen. Bereits während der Veranstaltung können die vom Organisationsteam benötigten Daten ausgewertet, entsprechende Belege vor Ort gedruckt werden. Weiter informierten Reymann und Kies : "Selbstverständlich kann das professionelle Programm auch individuellen Bedürfnissen angepasst werden. "

Einfache Bedienung


Bei einer kleinen Präsentation übergab Dr. Hermann Körner mit den Schülern um Chefentwickler Timo Reymann und Sebastian Kies das inzwischen fertige Projekt an Katrin Stangl. Zugleich versprachen sie: Das Programm sei einfach zu bedienen, entsprechende Eingabemasken erleichtern den Umgang. Nun kann man auch die Waren online einstellen und anbieten, ergänzten die Entwickler. Damit entfällt ab sofort auch die leidige Nummernvergabe. Beim nächsten Kinderbasar am 18. September in Windischeschenbach soll das Programm dann bereits im Einsatz sein.

In diesem Zusammenhang wies Dr. Körner auch noch einmal auf das neue, um einen technischen Informatikzweig erweiterte Ausbildungsangebot der Wiesauer EDV-Schulen hin. Es seien noch Plätze frei, informierte der Studiendirektor. Anmeldungen dazu sind ab sofort möglich. Informationen erteilen die EDV Schulen unter der Telefonnummer: 09634/ 9202-0.

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Weitere Informationen:

www.kinderbasar-windischeschenbach.jimdo.com

www.edv-schulen-wiesau.de
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