Kritischer Blick auf Bahnlinie

Wahlen bei der Siedlergemeinschaft Wiesau: Im Bild von links Nikolaus Landstorfer, Martin Förster und Vorsitzender Reimund Frech. Bild: wro
Vermischtes
Wiesau
31.03.2016
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War es früher die gegenseitige Hilfe beim Hausbau, erfahren die Mitglieder heute vor allem Unterstützung bei rechtlichen Fragen rund ums Wohneigentum. Auch nutzen sie gemeinsam hochwertige Gartengeräte. Das Miteinander bildet nach wie vor den Kern der Siedlergemeinschaft.

Spürbar wurde der Zusammenhalt auch bei der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Wiesau. Vorsitzender Reimund Frech hielt Rückschau und streifte das vieldiskutierte Thema Straßenausbaubeiträge. Offen blieb die Frage, ob eine neue Regelung besser, vor allem auch bürgerfreundlicher sei. "Ich weiß es nicht", sagte der Vorsitzende und versprach, auf jeden Fall am Ball zu bleiben.

Lärmschutz


Besonderes Augenmerk wollen die Wiesauer Siedler auf die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke legen. Wichtig sei ein ausreichender Lärmschutz. Sorgen gebe es wegen der zu erwartenden Erschütterungen durch durchfahrende Züge. Denn mit der Elektrifizierung nehme der Verkehr zu. Frech forderte entsprechende Schutzmaßnahmen. Keinesfalls wolle man tatenlos zusehen, versicherte der Vorsitzende. Ein Höhepunkt im Vereinsjahr der Siedler ist der Kürbiswettbewerb der Kinder. Leider hätten 2015 viele der zarten Jungpflanzen im Kampf gegen die Schnecken nicht bestehen können, bilanzierte Reimund Frech. Etwa 40 Kinder hatten sich wenige Tage nach den Eisheiligen die von Mitgliedern vorgezogenen Pflänzchen besorgt. "Im Herbst brachten die Kinder ihre Riesenkürbisse zum Messen und Wiegen wieder zurück ins Siedlerhaus", erinnerte Frech. "Klara Dubrowski siegte. Ihr Kürbis brachte ein Gewicht von 55,7 Kilogramm auf die Waage und hatte einen Umfang von 190 Zentimetern." Zusammengerechnet wogen die Kürbisse der Kinder 328 Kilogramm. Die Siedlergemeinschaft sei auf die zahlreichen freiwilligen Helfer angewiesen. In seiner Rückschau erinnerte Vorsitzender Reimund Frech deshalb unter anderem an das Dankeschönessen für die Aktiven. Das gesellige Beisammensein im Siedlerheim an der Andreas-Thoma-Straße, die Busreisen nach Prag und zur Mecklenburgischen Seenplatte, aber auch die Radsternfahrt zur befreundeten Siedlergemeinschaft nach Thumsenreuth stärkten das Miteinander der Siedlerfreunde. Ehrensache ist für den Verein die aktive Teilnahme am Bürgerfest. Auch besuchen die Siedler regelmäßig Vereinsfeste in Wiesau. "Mit der traditionellen Winterwanderung - diesmal nach Mühlhof - fand das Siedlerjahr wieder seinen harmonischen Ausklang."

Nach Südtirol


Im Ausblick verwies Reimund Frech auf die Ausgabe der Kürbispflanzen im Frühjahr sowie das Kürbisfest im Herbst. Das Siedlerfest findet am ersten Wochenende im Juli statt. Die Siedlerfahrt führt heuer nach Südtirol. Die Jahreshauptversammlung bereicherte Adalbert Busl mit einem "Ausflug" in die Historie der Marktgemeinde Wiesau. Bedingt durch Todesfälle waren Nachwahlen notwendig. Die Abstimmung brachte folgendes Ergebnis: Neuer Kassenprüfer ist Hans Oppl; neue Ausschussmitglieder sind Nikolaus Landstorfer und Martin Förster.
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