Obst- und Gartenbauverein zieht hochzufrieden Bilanz - Heuer drei Jubiläen - Fachvortrag
Schöpfer blühender Oasen

In der Jahreshauptversammlung zeichnete der Obst- und Gartenbauverein Wiesau langjährige Mitglieder aus. Vorsitzender Josef Konz (Zweiter von links) überreiche die Urkunden. Dritter Bürgermeister Erich Lang (rechts) und Kreisfachberater a.D. Christian Kreipe gratulierten. Bild: wro
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Wiesau
12.03.2016
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Der Obst- und Gartenbauverein fühlt sich der Natur und dem Umweltschutz in besonderer Weise verbunden. Den Mitgliedern liegt eine intakte Umwelt am Herzen. Sie sind stolz auf ihre blühenden Oasen. Das wurde einmal mehr in der Jahreshauptversammlung spürbar.

Vorsitzender Josef Konz nannte seinen Jahresrückblick einen Tätigkeitsbericht und blickte auf viel Arbeit, vor allem aber auf ein reges Vereinsleben zurück. Rund 200 Mitglieder haben sich inzwischen dem Obst- und Gartenbauverein angeschlossen. Zwei Mitglieder ergänzten im vergangenen Jahr wieder die Jury beim Blumenschmuckwettbewerb, freute sich Konz.

Hollerküchlbacken


"Der Pflanzentausch im Mai wurde gut angenommen." Ein großer Erfolg - auch dank des Wetters - war das Gartenfest beim Hirthäusl in Tirschnitz; ebenso das Hollerküchlbacken sowie das Johannisfeuer. Mit einer großen Salattheke beteiligte sich der Obst- und Gartenbauverein am Bürgerfest. Die Frühjahrswanderung führte nach Röthenbach, der Vereinsausflug zum Weihnachtsmarkt nach Rothenburg ob der Tauber. Viel Arbeit gab es wieder an der Obstpresse: "Heuer wurden 2567 Liter Saft gepresst." Mit Blumenerde und Samen versuchte man den Kindergartenkindern die Natur näher zu bringen.

Konz lobte den Zusammenhalt im Verein und hob hervor: "Mit Abordnungen waren wir bei vielen Vereinsfesten zugegen." In diesem Jahr dürfen sich die Gartenfreunde auf ein dreifaches Jubiläum freuen. Der Obst- und Gartenbauverein feiert heuer nicht nur seinen 95. Geburtstag. 25 Jahre Hirthäusl in Tirschnitz steht am 7. August im Kalender. Das Hollerküchelbacken gibt es seit 20 Jahren. Mitglied Hans Konz bietet wieder einen Obstbaumschnittkurs an. Treffpunkt ist am 2. April am Kreuzberg. Neben dem Johannisfeuer steht eine Tagesfahrt in den Bayerischen Wald auf dem Programm. Beeindruckt von den vielfältigen Aktivitäten des Obst- und Gartenbauvereins zeigte sich dritter Bürgermeister Erich Lang. Beim Nordgautag 2018 sei auch der Obst- und Gartenbauverein gefordert, so Lang.

Natürlich düngen


Auf großes Interesse stieß in der Jahreshauptversammlung der Vortrag von Christian Kreipe. Das Thema: "Boden - Grundlage im Garten". Der pensionierte Kreisfachberater des Landkreises Wunsiedel bat, Nährstoffe im Garten zu lassen. Rasenschnitt, auch Herbstlaub würden oft mühselig gesammelt und weggeschafft. Damit seien auch wertvolle Nährstoffe weg. Nichts hielt der Experte von viel Chemie im Garten. Einmal hacken sei besser als einmal düngen, betonte der Referent. Kreipe brach auch eine Lanze für die Kleinsten im heimischen Garten: Nicht jeder krabbelnde Gartenbewohner sei ein Schädling. Er verwies auf Marienkäfer, die sehr gerne auf Läusejagd gingen. Der ehemalige Kreisfachberater empfahl ein durchdachtes Arbeiten, auch ein gezieltes Düngen. Die Natur dürfe man getrost Natur sein lassen.

Dank an treue MitgliederDer Obst- und Gartenbauverein Wiesau nutzte die Jahreshauptversammlung auch, um verdiente Mitglieder zu ehren. 50 Jahre Mitglied ist Richard Gleißner. 40 Jahre dabei: Alfons Bächer, Emma Lang, Franz Maierhöfer, Renate Sattler, Albert Schuller. 25 Jahre Treue zum Obst- und Gartenbauverein Wiesau: Josef Bächer, Heinz Blechinger, Konrad Göhl, Dr. Reiner Karban, Josef Konrad, Karl-Heinz Lober, Martina Oppl, Konrad Pappenberger, Hildegard Robl, Margit Schabl, Walter Schwarz, Andreas Wührl. 15 Jahre Mitglied sind Emmeram Bächer, Claudia Beer, Maria Beer, Alfons Giehl, Gerhard Günthner, Lotte Hartung, Karlheinz Preiß und Peter Schraml. (wro)
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