Rettung in luftiger Höhe

Keine leichte Aufgabe für Alexander Bäumler. In zwölf Metern Höhe musste ein "Verletzter" versorgt, später sicher nach unten gebracht werden. Probleme bereiteten auch die beengten Verhältnisse auf dem schmalen Baustellengerüst. Bild: hfz
Vermischtes
Wiesau
15.10.2016
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Alles andere als alltäglich war eine sich auf zwei Tage erstreckende Rettungsübung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesau. Im Einsatz war die ERHT-Gruppe (einfache Rettung aus Höhe und Tiefe). Auf dem Gelände des Wiesauer Berufsschulzentrums mussten die Einsatzkräfte hoch hinaus.

Bekanntlich wird auf dem Berufsschul-Areal kräftig gebaut. Und so standen der Freiwilligen Feuerwehr sowohl ein Gerüst, als auch ein 33 Meter hoher Baukran zur Verfügung. Gerne nutzte man die sich bietenden Realbedingungen, um das vorhandene Wissen auffrischen und - hoch droben - die Fähigkeiten weiter verbessern zu können.

Aufgabe der ersten Übungseinheit war die Rettung einer verletzten Person aus zwölf Metern Höhe. Der "Verletzte" musste versorgt, mit Hilfe eines sogenannten Flaschenzugsystems und einer speziellen Schleifkorbtrage anschließend nach unten gebracht werden. Beengte Verhältnisse hoch oben am Gerüst erschwerten die Arbeiten zusätzlich. 33 Meter, die steilen Leitersprossen am Baukran hoch, führte der zweite Übungstag. Das Szenario am "Unfallort" war ähnlich. Diesmal jedoch lag die verletzte Person im Krankorbinneren. Am Ausleger vorsorglich gut gesichert, wurde die zu versorgende Person von den "Bodenkräften" wohlbehalten in Empfang genommen. Sicherheit war stets oberstes Gebot. Sowohl der "Patient", als auch die Feuerwehrmänner waren immer gut angeseilt. "Die nicht alltägliche Übung war für die Einsatzkräfte der Wiesauer Feuerwehr Wiesau stets eine große Herausforderung", bestätigt erster Kommandant Thorsten Meiler. Vom Erfolg der ungewöhnlichen Aktion zeigte er sich mehr als zufrieden, auch erleichtert darüber, dass die beiden Übungseinheiten unfallfrei abgeschlossen werden konnten. Sein besonderer Dank galt Baustellenleiter Michael Kammermeier von der Donauwörther Baufirma Obel und Partner, der die Erlaubnis zum Betreten des Geländes erteilt hatte.
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