Tag der offenen Tür an der Schule für Hotel und Tourismusmanagement
Gelebte Gastfreundschaft

Unermüdlich bereiteten fleißige Hände in der Küche kulinarische Köstlichkeiten für die Besucher vor. Bilder: wro (2)
Vermischtes
Wiesau
08.03.2016
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Höflich und professionell muss es zugehen im Gastgewerbe, damit sich der Kunde wie ein König fühlt. Von dieser Atmosphäre geprägt war der Tag der offenen Tür an der Schule für Hotel und Tourismusmanagement. Die "Hotties" bewiesen: Wir können Gastfreundschaft.

Schon lange spricht man nicht mehr nur von der Berufsschule Wiesau. Das Ausbildungszentrum wächst ständig, genießt einen ausgezeichneten Ruf. Daran hat die Tourismusschule einen wesentlichen Anteil. Beim Tag der offenen Tür am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum nutzten rund 1500 Besucher die Gelegenheit, die Einrichtungen näher unter die Lupe zu nehmen. Das freundliche Lächeln steht zwar nicht ausdrücklich im Lehrplan. Trotzdem schien es so, als habe diese gewinnende Geste hier oberste Priorität. Mit gepflegtem Auftreten punkteten die jungen Damen und Herren, aber auch ihre Lehrkräfte.

"Höflichkeit ist für uns nicht nur ein Wort, sondern oberste Maxime. Wir verhalten uns professionell", steht in den Leitlinien der Schule. Neben dem professionellen Auftreten fiel der Gemeinschaftsgeist auf: "Unsere Schule, unsere Schüler, unsere Lehrer" hieß es oft. Auch viele Ehemalige hatten sich Zeit für "ihre" Schule genommen. Das freute neben Schulleiter Dr. Wolfgang Eckstein auch Oberstudienrat André Putzlocher, der vor 11 Jahren die Wiesauer Schule als Modellversuch mit auf den Weg gebracht hat. Aus diesem Versuch ist inzwischen ein Vorzeigeprojekt geworden. Die Schüler werden von den Wiesauern liebevoll die "Hotties" genannt. Sie präsentierten den vielen Gästen nicht nur ein komplett eingerichtetes Hotelzimmer der Vier-Sterne-Klasse, mixten Cocktails, falteten Servietten und informierten über den Ausbildungsweg. Im Restaurant servierte geschultes Personal allerhand Köstlichkeiten.

"Die weltgrößte Tourismusmesse ITB Berlin feiert 50. Jubiläum und die Tourismusschule Wiesau ist mit einem eigenen Messestand dabei," freute sich Hotelmeisterin Andrea Desnoyer auf die nächsten Tage. "Unsere Schulform gibt es inzwischen acht Mal in Bayern, wir aber sind das Original." Stolz ist die Lehrerin darauf, dass die Schüler das Benimmprojekt sehr gerne annehmen. Wie in einem echten Hotel gibt es in Wiesau einen Empfang mit entsprechender Einrichtung. Die Arbeit am Computer ist professionell, die Buchungssoftware gehört zum Standard. Zu den gefragten Ansprechpartnern gehörten Küchenmeister Markus Schultes und Studienrat Anton Vogl, der Rechnungswesen und Tourismusprozesse unterrichtet. Mancher Besucher wird vielleicht bald nach Wiesau zurückkehren - als Schüler.
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