Touren, Dotsch und Andachten

Neuwahlen standen beim Tourismus- und Kulturverein Wiesau an. Im Bild (sitzend, von links) Maria Frankenberger, Irmgard Hegen, Gabi Lang und Joachim Fürnrohr sowie (stehend, von links) Bürgermeister Toni Dutz, Franz Dürrschmidt, Vorsitzende Gabi Eichenseher, Heinz Leitner, Oliver Zrenner und Konrad Stock. Bild: wro
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Wiesau
23.04.2016
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"Der Tourismus- und Kulturverein Wiesau wird seiner Bezeichnung mehr als gerecht", betonte Vorsitzende Gabi Eichenseher bei der Jahresversammlung und zog ein zufriedenes Fazit. Von den Mitgliedern wurde sie als Vorsitzende im Amt bestätigt.

Das Vertrauen erhielten bei den Neuwahlen auch stellvertretender Vorsitzender Franz Dürrschmidt, Schriftführer Konrad Stock, Kassier Heinz Leitner und die Beisitzer Irmgard Hegen, Joachim Fürnrohr, Maria Frankenberger, Gabi Lang, Toni Dutz (Vertreter der Gemeinde) und Belinda Bächer.

Durchschnittlich mehr als drei Termine pro Monat, angefangen beim Neujahrsempfang im Januar bis hin zum Wiesauer Weihnachtsmarkt, stünden auf dem Programm, so Gabi Eichenseher. Mit regelmäßigen Rad- und Wandertouren versuche man, Einheimischen und Gästen nicht nur die Umgebung, sondern auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten näher zu bringen. "Freilich wäre eine höhere Beteiligung wünschenswert", sagte die Vorsitzende. Erheblichen Zeit- und Kostenaufwand habe die Renovierung des Verkaufswagens gekostet. "Die Beliebtheit unseres Dotsch-Standes ist ungebrochen", informierte die Vorsitzende.

Brunnen-Schmücken


Gabi Eichenseher wies darauf hin, dass der bunt geschmückte Osterbrunnen am Marktplatz auf die Initiative des Tourismusvereins zurückgehe. Vor einigen Jahren sei auch noch der Osterbrunnen beim Seniorenpflegeheim "Steinwaldblick" dazugekommen. Zu einer schönen Gewohnheit sei die Gestaltung kirchlicher Andachten geworden. Unter anderen zeigt sich der Tourismusverein auch für die Inhalte und die Verteilung der "Wiesauer Nachrichten" verantwortlich. Die Vorsitzende würdigte deshalb Maria Bauer für deren Unterstützung: Rund 1200 Exemplare trage diese allmonatlich aus. Höhepunkt im Berichtszeitraum sei das Fest anlässlich des 30-jährigen Bestehens gewesen.

Zur stattlichen Bilanz gehöre auch die hohe Spendenbereitschaft, so die Vorsitzende. Für die Renovierung der Burg Falkenberg wurden 500 Euro übergeben. Auch für das Wiesauer Gemeindemobil sei ein ansehnlicher Betrag gespendet worden. Zu einem schönen Brauch sei inzwischen auch die Zuwendung an die Seniorenbeauftragte Irmgard Hegen geworden, was vor allem den Bewohnern des Seniorenheims zugute komme.

Zum Thema Flüchtlinge referierten Franz Dürrschmidt und Oliver Zrenner. Mit dabei waren auch einige Jugendliche aus Afghanistan, Somalia, Eritrea und Syrien, die von ihren beschwerlichen Reisen und finanziellen Belastungen durch die Flucht erzählten. Dankbar für die Aufnahme in Bayern betonten sie auch ihr Interesse an einer schulischen und einer beruflichen Ausbildung im Gastgeberland. Hilfe sei eine Herzensangelegenheit, schloss Arbeitskreis-Asyl-Vorsitzender Oliver Zrenner. "Wir dürfen nicht fragen wem geholfen werden muss, sondern wie geholfen werden kann."

Treue Mitglieder


Geehrt wurden nicht zuletzt treue Mitglieder: Walter Hablawetz (30 Jahre), Karl Greger, Petra Gleißner und Adolf Thoma (jeweils 20 Jahre) sowie Hans Summer (10 Jahre).
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