Wiesau bekommt mit Maximilian Roeb einen jungen Pfarrer
Die Liebe Gottes leben

Maximilian Roeb tritt seinen Seelsorgedienst in Wiesau am 1. September an. Drei Jahre lang war er als Kaplan bereits in Tirschenreuth tätig. Die Region Steinwald/Stiftland sei ihm daher gut bekannt. Bild: exb
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Wiesau
19.05.2017
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Nach 15 Jahren seelsorgerischer Tätigkeit verlässt Pfarrer Max Früchtl in wenigen Monaten die Wiesauer Pfarrgemeinde. Die Nachfolge ist geregelt. Der junge Seelsorger Maximilian Roeb freut sich auf die Aufgaben in Wiesau.

(wro) Dem 31-Jährigen ist es wichtig, "mit den Menschen in den Pfarreien ein Stück Lebensweg zu gehen, Erfahrungen mit Gott zu machen und auszutauschen". Gott, so sagte Roeb einmal, "begegnet uns auch in den Menschen unterwegs". Er freut sich auf seine neue Wirkungsstätte. Die Region sei ihm nicht unbekannt. Denn Roeb wirkte bis 2015 drei Jahre lang - damals als Kaplan - in der Pfarrei "Mariä Himmelfahrt" in Tirschenreuth. Seiner neuen Pfarrei habe er bereits einen Besuch abstatten können, erzählte er in einem Telefonat mit Oberpfalz-Medien. Dabei habe er sich auch mit den Räumlichkeiten im Pfarrhaus vertraut gemacht, informierte auch Pfarrer Max Früchtl anlässlich der Muttertagsfeier des Katholischen Frauenbundes im Pfarrzentrum. Außerdem berichtete er vom persönlichen Kennenlernen mit seinem Nachfolger. Geboren wurde Maximilian Roeb in Heilbronn. Aufgewachsen ist er in Landshut beziehungsweise in seiner Heimatpfarrei "St. Pius". Nach dem Fachabitur an der Fachoberschule in Altötting studierte Roeb an der Katholischen Universität in Eichstätt vier Semester Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit. Sein Weg führte ihn 2006 ins Regensburger Priesterseminar von "St. Wolfgang". Bis 2011 studierte er zunächst in Regensburg, später in München die Fächer Philosophie und Theologie. Roebs seelsorgerischer Weg führte ihn als Pastoralpraktikant und Diakon auch in die Pfarrgemeinde "St. Laurentius" in Wolnzach. Die Priesterweihe durch Bischof Gerhard Ludwig erfolgte am 30. Juni 2012.

Auf die Frage, warum er Pfarrer wurde, antwortete der junge Kaplan einmal: Eine kurze Antwort zu geben, sei nicht leicht. "Ich habe den Glauben als etwas Schönes, Großes und Wertvolles erfahren dürfen. Diese Erfahrung möchte ich mit anderen Menschen teilen." Als Priester wolle er die Liebe Gottes, die in Jesus Christus ein menschliches Gesicht bekommen habe, leben, feiern, verkünden und weitergeben.
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