Hüttenwochenende in Kaltenbrunn
Pfadfinder beweisen Köpfchen und Kreativität

Der Pfadfindernachwuchs darf um kreative Ideen nicht verlegen sein. Beim Hüttenwochenende in Kaltenbrunn traten verschiedene Teams zum "Spiel des Lebens" an. Bild: wrm
Freizeit
Windischeschenbach
30.12.2015
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"Spiel und Spaß - Spiel dein Spiel des Lebens", unter diesem Motto starteten rund 50 Kinder und Jugendliche beim Hüttenwochenende - organisiert von den Pfadfindern - im Jugendhaus in Kaltenbrunn durch.

Angelehnt an das "Spiel des Lebens" wurden die Kinder und Leiter in Gruppen eingeteilt. Jede bekam, wie im echten Spiel, ein Auto als Spielfigur. Das ganze Wochenende gab es kleinere und größere Aktionen, bei denen die Teams Punkte sammeln konnten. Beispielsweise mussten sie bei einer Groß-Schnitzeljagd ihr "Schnitzel", getarnt als Gruppenleiter, in Kaltenbrunn suchen. Das war nicht einfach, auch wenn der Ort eher klein ist, denn die Leiter versteckten sich hinter Sträuchern oder unter einer Regentonne.

Klamottenberge


Eine weitere Aufgabe war es, ein Feuer in einer Schale zu schüren und einen Pfannkuchen zu backen. Das Küchenteam bewertete, welcher Pfannkuchen am besten schmecke. Ein Spielleiterteam machte einen Zimmercheck, worauf es auch Punkte gab: Bei einigen Zimmern sorgten Klamottenberge oder offene Süßigkeiten für Minuspunkte.

Natürlich wurden auch die Zimmer der Großen kontrolliert. Auffällig hierbei war, dass keine Zahnbürsten auf dem Waschbecken standen. Das gab Abzug. Beim Spiel "Löffel an der Schnur" musste ein Löffel, der an einer langen Schnur befestigt war, vom Ärmel des einen durch die Hose des anderen gefädelt werden. Modische enge Hosen waren sehr unvorteilhaft. Wer Jogginghose und T-Shirt trug, war klar im Vorteil.

Beim Sitzfußballturnier gab es ebenso Punkte. Beim bunten Abend, den die Rover-Gruppe mit ihren Leitern organisiert hatte, wurde ein Parcours aufgebaut, der sich an das Spiel des Lebens anlehnte. Die Gruppen kämpften hier im "Finale" gegeneinander. Der kleinste Spieler der Gruppe war mit einem Bobbycar oder Putzwagen unterwegs. Auf dem Boden waren Spielfelder abgeklebt. Kam ein Fahrer auf ein Feld, musste eine Aufgabe erfüllt werden. Die Teilnehmer mussten Lieder gurgeln, sich nach Größe schnell ordnen oder sich im Traktorbully beweisen.

Treten am Bungeeseil


Ein Tretdreirad war an ein Bungeeband geknotet. Es galt möglichst schnell und kräftig zu treten, um die Fünf-Punkte-Linie zu erreichen, bevor das Gummiband das Gefährt samt Fahrer zurückzog. Team rot gewann knapp das Rennen und bekam Ü-Eier als Preise. Abends bestand neben dem Programm immer noch die Möglichkeit für andere Spiele, wie Tabu oder Twister. Gemeindereferent Helmut Nürnberger schloss das Wochenende mit einem Wortgottesdienst, bevor es wieder nach Hause ging. Die Stammesvorsitzenden Florian Sperber und Amelie Hecht sind stolz: "Die Kinder haben sich sehr angestrengt und unsere Leiter und Rover gut geplant."
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