Seifenkisten bauen
Vollgas ohne Motor

Auf die Plätze - Fertig - Los: Die Mannschaften sind mit ihrem fahrbaren Untersatz zur Aufwärmrunde startklar. Vier Seifenkisten haben die Kinder und Jugendlichen in Teams gebaut und aufgehübscht. Bild: wrt
Freizeit
Windischeschenbach
07.09.2016
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Der Boom für Seifenkisten ist seit vielen Jahren vorbei? Denkste! Bei der Tagesaktion rund um den fahrbaren Untersatz im Ferienprogramm hatten die Kinder einen Mordsspaß.

Dass sich Kinder immer noch für Basteln und Schrauben interessieren und einen riesen Spaß dabei haben, zeigte sich im Ferienprogramm der Stadt Windischeschenbach. Eine "Tagesaktion rund um die Seifenkiste" war angesagt. Erstmals waren Thomas Strebl und Corinna Kreiner als ehrenamtliche Betreuer vom Kreisjugendring vor Ort. Michael Wagner vom Kooperationspartner "Learning Campus", einem Anbieter für Erlebnispädagogik, unterstütze zusätzlich.

Vier Teams am Start


Laut Definition sind Seifenkisten aus Holz oder ähnlichen Materialien. Sie sind selbst konstruiert und montiert. Die vierrädrigen Kleinfahrzeuge haben keinen Antrieb und werden auf abschüssigen Strecken gefahren. Vier Teams wagten sich daran, den fahrbaren Untersatz zusammenzubauen. Die Einzelteile waren vorgefertigt, aber es war nicht so einfach, alles genau dorthin zu schrauben, wo es hingehörte. Sobald das Gefährt komplett war, verschönerte jedes Team mit farbiger Schrift seine Seifenkiste ganz individuell. Besonders das Mädchen-Team, die "Fire Girls", gab sich viel Mühe mit der Gestaltung ihrer Seifenkiste. Ihr Slogan war "Find the Fire in your Life". Das Team "Die Plattmacher" warben für ihr Modell als "Der sicherste Wagen", die "Autobauer" grüßten "Tschö, mit Ö" und das "Ferrari Fake Team" entschied sich für das Motto "Wer bremst, hat Angst".


Nachdem die Seifenkisten startbereit waren, bereitete sich auch das Team vor. Der jeweilige Fahrer entwickelte ein Gefühl für die Lenkung, die Teamkollegen brachten das Gefährt mit Muskelkraft in Schwung.

Nach etlichen Proberunden trauten sich die Rennfahrer in den Wettkampf. Beim Rennen stoppten die Betreuer die Zeit. Die Mannschaften schafften die Strecke teils in hervorragenden Zeiten. Auch wenn Fahrradfahren "irgendwie einfacher" ist, wie ein Seifenkisten-Pilot feststellte. Das Mädchen-Team kam leider von der offiziellen Strecke ab und somit nicht regelkonform ans Ziel. "Dabei sein ist alles" und einen Heidenspaß hatten alle Teilnehmer.
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