So schön wie das Paradies
Albert Nickl lobt Kreislehrgarten in Floß in höchsten Tönen – 2000 Mitglieder

Kreisvorsitzender Albert Nickl (links) lobte die Gartenbesitzer aus Bernstein für die Teilnahme am Tag der offenen Gartentür und überreichte ihnen ein Geschenk. Bürgermeister Karlheinz Budnik (rechts) dankte im Namen der Stadt Windischeschenbach. Bild: bey
Freizeit
Windischeschenbach
02.11.2016
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Der Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege Neustadt kann auf seine 18 Ortsvereine bauen. Knapp 2000 Mitglieder leisten einen wichtigen Beitrag zur Heimatpflege und zur Verschönerung der Kommunen. Kreisvorsitzender Albert Nickl fand in der Herbstversammlung im "Weißen Schwan" nur lobende Worte für seine rührigen Ortsvereine.

Veranstaltungen wie der Almabtrieb in Neustadt/Kulm und das Hollerküchlfest in Floß prägen nach den Worten Nickls die Heimat und setzen regelrechte "Duftmarken" im gesellschaftlichen Leben. Dies bedeute auch eine Steigerung der Lebensqualität für die Menschen.

Den Kreislehrgarten in Floß erhob Nickl zum "Garten der Sinne". Und in seiner Lobeshymne fand der Kreisvorsitzende gar noch eine Steigerung: Im Paradies könne es nicht schöner sein. Der Obst- und Gartenverein Floß leiste unschätzbare Dienste, lobte Nickl. Es sei erfreulich, dass der Landkreis künftig mit 2500 Euro die Bedeutung des Lehrgartens unterstreiche. Wünschenswert wäre nur, dass sich die Helferschar etwas vergrößere.

Der Vorsitzende des gastgebenden Ortsverschönerungsvereins Gleißenthal, Adolf Bösl, bat die Gäste der Herbstkreisversammlung um Verständnis für das "Fremdgehen" nach Windischeschenbach. Das Sterben der Landgasthäuser mache das Vereinsleben nicht einfach, bedauerte Bösl. Im Ortsteil Gleißenthal gebe es kein Gasthaus mehr.

Die ehemalige Holunderkönigin Claudia Fichtl stellte die neue Homepage des Kreisverbandes vor, Kreisfachberaterin Manuela Pappenberger vom Landkreis Tirschenreuth referierte, untermauert mit viel Bildmaterial, über den "pflegeleichten Garten", der aber bei aller individueller Gestaltungsmöglichkeit ein Teil der Landschaft bleiben soll.

Mit einem bewegten Lichtbildervortrag wurde an den "Tag der offenen Gartentür" am 26. Juni in Bernstein erinnert. Für die sieben Gartenbesitzer, die den Besuchern mehr als nur einen "Blick über den Gartenzaun" gewährten, gab es Buchpreise und Blumen. Der nächste "Tag der offenen Gartentür" findet im kommenden Jahr in Waldthurn statt.

Bürgermeister Karlheinz Budnik betonte, dass die Vereine in Bernstein und Gleißenthal den Namen "Ortsverschönerungsverein" tragen und somit ihre selbst aufgetragene Arbeit beschreiben. Dazu komme noch die Pflege der Dorfgemeinschaft. Stellvertretende Bezirksvorsitzende Rosa Prell nannte in ihrem Grußwort die neue Homepage "sehr gelungen".
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