Futura startet mit opulentem und abwechslungsreichem Kabarett-Programm in die Herbstsaison
Von Angela Merkel bis Wiener Schmäh

Abgründe aus dem Leben einer jungen Künstlerin taten sich bei Franziska Wanningers Programm "Ahoibe - Guad is guad gnua" auf. Dabei überzeugte sie vor allem durch treffsichere Pointen und ein hohes Maß an komödiantischem Talent. Bild: prh
Kultur
Windischeschenbach
03.09.2015
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Mit Beginn der Herbstzeit startet auch die "Futura87" nach der Sommerpause ihr kabarettistisches Herbst- und Winterprogramm. Die Freunde des Kabaretts erwartet bis zum Jahresende ein fein abgestimmtes Angebot besetzt mit Hochkarätern wie Holger Paetz und Reiner Kröhnert sowie jungen Talenten wie Franziska Wanninger oder Philipp Weber.

Nepo Fitz, Sohn der Kabarett-Legende Lisa Fitz, ließ bei seinem vielumjubelten Auftritt im April 2014 bei der Futura das Publikum darüber abstimmen, welches seiner beiden Programme, "Brunftzeit" oder "Dringend", er spielen solle. Das Publikum entschied sich für "Dringend". Am 18. September kehrt er nun, wie damals versprochen, mit seinem anderen Programm "Brunftzeit" zurück. Dieses ist intelligent, und er präsentiert sich dabei als guter Satiriker, der den Leuten "genau aufs Maul" schaut.

Aus Marktl am Inn kommt Franziska Wanninger, die ihr Futura-Debüt am 25. September gibt. In ihrem ersten Solo-Programm "Just & Margit" oder "Wo die Liebe hinfällt, wachst koa Gros mehr" widmet sie sich den Skurrilitäten des bayerischen Landlebens. Unter anderem geht sie auch der Frage nach, ob Liebe wirklich vergeht und Hektar besteht. Altmeister Reiner Kröhnert hat sie alle drauf: Joachim Gauck, Franz Beckenbauer, Wolfgang Schäuble, Hans-Dietrich Genscher, Boris Becker und natürlich "Mutti" Angela Merkel. In der politischen Satire ist er ein ungekrönter Meister und in "Mutti Reloaded" steht am 9. Oktober natürlich unsere Kanzlerin im Mittelpunkt.

Am 16. und 17. Oktober kehrt der Österreicher Severin Groebner mit seinem Programm "Servus Piefke" auf die Futura-Bühne zurück. Darin nimmt er deutsch-österreichische Befindlichkeiten unter die Lupe und betrachtet sie mit einer großen Portion Wiener Schmäh. "Irgendwas mit Sex" hat Martina Brandl am 6. und 7. November im Kopf. Die "Göttin von Geislingen" (Thomas Herrmanns) kennt man auch als Moderatorin von "Crème Frech" im WDR und des Quatsch Comedy Clubs und nicht zuletzt als Bestseller-Autorin.

Deutschlands radikalster Verbraucherschützer ist wohl Philipp Weber. In seinem Programm "Durst: Warten auf Merlot" widmet er sich am 27. und 28. November den flüssigen Gaumenfreuden. Feinstes Musik-Kabarett bietet am 11. und 12. Dezember Anna Piechotta. Ihr aktuelles Programm "Komisch - im Sinne von seltsam" beinhaltet Texte mit raffinierten Pointen, welche mit der virtuos eingesetzten Stimme und dem eigenwilligen Klavierspiel eine kongeniale Einheit bilden. Der Jahresabschluss ist nach alter Tradition wieder Holger Paetz vorbehalten. Er blickt am 18. und 19. Dezember mit Witz, Sarkasmus, Spott und schwarzem Humor auf das Jahr zurück.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.futura87.de/
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