Jahresprogramm Futura
Frischer Witz und messerscharfe Pointen

Mathias Tretter, Eva Eiselt und Hubert Burghardt (von links) kommen mit ihrem Kabarett-Programm auf die Kleinkunstbühne Futura. Bilder: Julia Kobalz, Sandra Stein, Peter Lutz
Kultur
Windischeschenbach
29.01.2016
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Mathias Tretter, Eva Eiselt und Hubert Burghardt (von links) kommen mit ihrem Kabarett-Programm auf die Kleinkunstbühne Futura. Bilder: Julia Kobalz, Sandra Stein, Peter Lutz

Ein buntes Feuerwerk an gefeierten Kabarett-Stars bringt die Futura im laufenden Jahr regelmäßig auf ihre Kleinkunstbühne. Etablierte Größen und junge Nachwuchskünstler geben sich die Klinke in die Hand, den Jahresabschluss übernimmt aber ein alter Bekannter.

Dem Team um künstlerischen Leiter Florian Ascherl ist es wieder gelungen, ein abwechslungsreiches Jahresprogramm auf die Futura-Bühne zu stellen. Den Anfang macht ein ganz Großer der Szene: Django Asül präsentiert erstmals am Freitag, 26. Februar (20.30 Uhr) und am Sonntag, 28. Februar (19 Uhr) , sein brandneues Programm "Letzte Patrone". Beide Vorstellungen sind ausverkauft.

Ein absoluter Hochkaräter steht am Freitag, 11. März und Samstag, 12. März (jeweils 20.30 Uhr) , mit Mathias Tretter auf der Bühne. Er präsentiert sein Programm "Selfie". Darin geiselt er den Zwang zur Selbstinszenierung.

Hermann Hesse tanzt bei "Brückner & Kobayashi" am Samstag, 19. März (20.30 Uhr) , in einer ganz eigenwilligen Veranstaltung aus der Reihe. Der Schauspieler Klaus Brückner, der nach über 20 Jahren Abwesenheit wieder auf die Futura-Bühne zurückkehrt, rückt Hesse in seinem eher unbekannten Werk als phantasievollen Liebhaber aber auch als trinkfreudig Feiernden ins Rampenlicht. Begleitet wird er vom Gitarristen Sunyata Kobayashi mit dessen spielerischen Eigenkompositionen.

Am Samstag, 2. April (20.30 Uhr) , ist Christian Springer zum zweiten Mal in Windischeschenbach zu Gast. Der Kabarettist testet sein neues Programm "Trotzdem" in einer Vorpremiere vor dem fachkundigen Futura-Publikum. Die Vorstellung ist bereits ausverkauft.

"Nachher will's keiner gewesen sein" meint der Dortmunder Hubert Burghardt am Freitag, 8. April (20.30 Uhr) . Er zeichnet in seinem Programm das Bild einer abgelenkten Gesellschaft, die in einem Overkill an vermeintlichen Informationen wohl den Überblick verloren hat.

"Hetzkasper" Henning Schmidtke findet sich zu blöd für Burnout. Der Klaviervirtuose präsentiert ein entschleunigtes Programm über den Stoff, aus dem das Leben ist: die Zeit. Er gastiert am Freitag, 29. April (20.30 Uhr) auf der Kleinkunstbühne.

Mit HG. Butzko kehrt am Freitag, 9. September und Samstag, 10. September (jeweils 20.30 Uhr) , nach der Sommerpause ein alter Bekannter auf die Futura-Bühne zurück. Er untersucht "Menschliche Intelligenz oder: Wie blöd kann man sein?".

Thomas Schreckenberger gab auch schon drei Futura-Gastspiele. In "Ene, meine, muh..." nimmt er am Samstag, 24. September (20.30 Uhr) sein Publikum als glänzender Satiriker und Parodist mit seinen geschliffenen Texten und teils absurd witzigen Pointen mit auf eine Reise durch den Wahnsinn der Politik und des Alltags.

"Angst macht Spass" findet Lutz von Rosenberg Lipinsky . Am Samstag, 1. Oktober (20.30 Uhr) , spannt er wortwitzig den großen Bogen von Alltagsthemen über Politik, Kultur und Fußball bis hin zur Religion.

Eva Eiselt untersucht am Freitag, 7. Oktober (20.30 Uhr) , "Neurosen und andere Blumen" mit erfrischendem Witz und messerscharf pointierten Texten.

Der Schauspieler und Kabarettist Moses Wolff , bekannt aus Fernsehserien wie "München 7" oder "Hubert & Staller", präsentiert bei seinem ersten Auftritt in Windischeschenbach am Samstag, 12. November (20.30 Uhr) sein erstes Soloprogramm "In meiner eigenen Wohnung".

Bitterböse Realsatire, Politkabarett, Sprachakrobatik, Witz und Gaudi servieren "3/5 Stachelbär" mit Roland Andre, Claus Drexler und Michael Eberle in "Auf eigene Gefahr" am Samstag, 26. November (20.30 Uhr) .

Der Jahresabschluss bleibt wie bereits in den vergangenen Jahren Holger Paetz vorbehalten. Er findet am Freitag, 9. Dezember und Samstag, 10. Dezember (jeweils 20.30 Uhr) , in seinem satirischen Jahresrückblick: "So schön war's noch selten".

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Karten und Informationen zu den Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.futura87.de.
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