Nepo Fitz gastiert mit seiner musikalischen Kabarett-Show bei der "Futura"
Brunftzeit und Liebestaumel

Nepo Fitz, Sohn der Kabarettistin Lisa Fitz und des Musikers Ali Khan, stampft bei seinen Auftritten wie ein Furor über die Bühne und feuert seine Pointen in rasender Sprechgeschwindigkeit ab. Ob er sich allerdings wieder wie 2014 zum Schluss des Programms alle Kleider vom Leib reißt, wird sich zeigen. Bild: Ralf Eyertt
Kultur
Windischeschenbach
16.09.2015
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Im letzten Jahr trat der Kabarettist Nepo Fitz, Spross der Kabarett-Legende Lisa Fitz, erstmals auf der Futura-Bühne auf und hinterließ einen hervorragenden Eindruck. Am Freitag, 18. September (20.30 Uhr), präsentiert er am gleichen Ort, wie damals versprochen, sein zweites Programm "Brunftzeit".

Herr Fitz, Sie waren letztes Jahr zum ersten Mal mit Ihrem Programm "Dringend" zu Gast bei der Futura. Welche Eindrücke haben Sie aus der Oberpfalz mitgenommen?

Nepo Fitz: Ich war komplett in Ekstase und kann mich nur bruchstückhaft an den Abend erinnern. Aber ich glaube mich zu erinnern, dass wir gemeinsam mächtig die Sau rausgelassen haben.

Witzigerweise haben Sie das Futura-Publikum abstimmen lassen, welches Programm es hören möchte. Kann man sich als Kabarettist von null auf hundert in ein Programm hineinversetzen und es spielen?

Fitz: Ich hab mich ein halbes Jahr lang jeden Tag zwei Stunden in meinen Proberaum begeben und einfach alles gesagt, was mir eingefallen ist. Seitdem kann man mich mitten in der Nacht aufwecken und mich auf jede Bühne der Welt stellen.

Es gibt, auch wenn man auswendig gelernte Texte parat hat, ja im Prinzip kein Programm, sondern nur den Live-Moment, in dem sich alles abspielt. Wenn ich dann bei mir selbst bin, bin ich auf diesen Moment immer vorbereitet.

Worauf legen Sie besonderen Wert in Ihren Programmen?

Fitz: Ich komme zu meinen eigenen Auftritten, um selbst ein Spektakel zu erleben. Ich habe hundert Prozent Energie parat, und das gleiche hole ich mir auch vom Publikum. Die kommen ja auch, um Spaß zu haben.

Am Freitag geht es um die "Brunftzeit", eine musikalische Kabarett-Show für brünftige Menschen jeden Alters. Was darf man sich darunter vorstellen?

Fitz: Man darf sich gerne alles darunter vorstellen, nur sollte man in Betracht ziehen, dass einem dabei möglicherweise die Fantasie einen Streich spielt. Nur soviel: Ich komme nicht mit Gogo-Tänzerinnen und auch nicht nackt.

Aber wenn die einen oder anderen Gäste so etwas in der Richtung vorhaben, nur zu. Dann funkt es vielleicht auch wieder zwischen den Beziehungsjunkies und Ehepartnern, die ich auf's Korn nehme.

Auf was darf sich das Publikum in Windischeschenbach freuen?

Fitz: Auf neunzig Minuten Kabarett, Comedy, Musik, in denen sie sich wieder finden und über sich selbst und mich lachen können. Denn der größte brünftige Ochs, der bin ich!
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