Abrechnung mit Berlin

Lokales
Windischeschenbach
22.06.2015
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Die SPD bestätigte ihren Vorstand. An der Spitze steht weiterhin Stefan Seitz, seine Stellvertreterin ist Maria Adam.

"Wir sind ein lebendiger Verein, der sich am Stadtgeschehen beteiligt und sich einmischt. Aber wir haben auch mit Nachwuchssorgen und der vieldiskutierten Politikverdrossenheit zu tun. Da geht es uns genauso wie den anderen Parteien", betonte Seitz in der Jahreshauptversammlung im Oberpfälzer Hof.

Schatzmeisterin ist Waltraud Haberkorn, Schriftführerin Annemarie Tögl, Organisationsleiter Gerhard Hottner, Seniorenbeauftragte Angela Erfurt, AsF-Vorsitzende Gertrud Dietl, Revisoren Petra Schmidt und Rainer Spachtholz. Die Beisitzer heißen Josef Albrecht, Marianne Haberzeth, Robert Friedrich, Petra Böhm, Holger Schinner und Hans Stangl. Zum Vorstand gehören auch die sechs Stadtratsmitglieder.

In einigen Aussagen bezeichnete Seitz die SPD als "wichtig für unser Land, wie die Entwicklungen in den letzten beiden Jahren seit der großen Koalition zeigen". Als Beispiele nannte er die Rente mit 67 und die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Schaue man sich hingegen die Entwicklung bei der geplanten Maut an, einem Steckenpferd der CSU, könne man nur von einer "unendlichen Geschichte" sprechen. "Das zeigt, dass die SPD die treibende Kraft in der großen Koalition ist, die arbeitet, während sich die CDU dafür feiern lässt." Visionen für unser Land seien bei Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht zu finden. Allein der Gedanke an die Energiewende lasse einem beim Verhalten der CSU in Bayern die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. "Energiewende ja, aber bloß keine Leitungen, Speicher und Trassen in Bayern. Das St.-Floriansprinzip in Reinkultur."
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