Adolf Giehl feiert 80. Geburtstag
Monsieur Kolping

Die Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Waltraud Scherer (von links), gratulierte Adolf Giehl ebenso zum 80. Geburtstag wie Manfred Riebl und Franz Michl. Bild: ab
Lokales
Windischeschenbach
19.02.2015
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Dass die Kolpingsfamilie in Windischeschenbach noch lebendig ist, ist vor allem ein Verdienst von Adolf Giehl, der dem Gesellenverein bereits über 60 Jahre angehört. In dieser Zeit engagierte er sich in besonderem Maße für den Zusammenschluss.

1976 befand sich der Verein schon einmal vor der Auflösung. Um diesen Schritt jedoch zu verhindern, übernahm Giehl im März 1976 den Vorsitz der Gemeinschaft, der er wieder Leben einhauchte. Als Giehl den Vorsitz übernahm, zählte der Verein 60 Mitglieder, zwei Jahre später waren es 200. 1993 wurde Giehl zum Ehrenmitglied ernannt, weitere Auszeichnungen folgten.

Am Rosenmontag feierte Giehl 80. Geburtstag, und zahlreiche Gratulanten übermittelten Glückwünsche. Die Vorsitzende der Kolpingfamilie, Waltraud Scherer, dankte dem Jubilar für seinen Einsatz zugunsten des Gesellenvereins. Glück- und Segenswünsche überbrachte auch Bürgermeister Karl-Heinz Budnik.

Auch die Politik war ein Betätigungsfeld, auf dem sich der Jubilar engagierte. Im Juli 1977 trat er der CSU bei und kandidierte für den Stadtrat. Dafür dankten Franz Michl und Manfred Riebl. Glück- und Segenswünsche übermittelte auch Stadtpfarrer Hubert Bartel. Der Jubilar gehörte 30 Jahre der Kirchenverwaltung an. Unter seiner Leitung gab es zahlreiche Baumaßnahmen.

Nicht verwirklichen konnte Giehl seinen Wunsch, Feuerwehrmann zu werden. Als er aktiv werden wollte, sei das wegen fehlender Uniformen schlichtweg nicht möglich gewesen, erinnerte er sich schmunzelnd.
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