Anwohner am Neuhauser Berg bietet Grund an - Unvernünftige Parker
Engstelle bremst Verkehr aus

Lokales
Windischeschenbach
14.11.2014
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Der Neuhauser Berg ist an manchen Stellen zu eng für den Verkehr. Leidtragender ist Anwohner Günter Punzmann. "Fünf bis sechsmal täglich kommen Autos nicht mehr aneinander vorbei", berichtete er. Besonders wenn große Lastwagen hinunterfahren, die das Schild für die Höhenbeschränkung in Neuhaus übersehen haben.

Die Mitglieder des Bauausschusses waren überrascht ob dieser Häufigkeit. Punzmann hatte eine Idee, wie zumindest in der engen Kurve vor seinem Anwesen das Problem gelöst werden könnte. Er bot an, einen Teil seines Grundstücks an die Stadt abzutreten. Der Bauausschuss sah sich vor Ort um.

Regen spült Ränder aus

Bürgermeister Karlheinz Budnik dankte der Familie Punzmann für das großzügige Angebot. Er möchte zuerst einmal Rücksprache mit dem Straßenbauamt halten. Sollte der Ausbau eine Option sein, müsse zusätzlich die Fahrbahn an den Rändern verstärkt werden, wo bei Regen sehr viel Wasser den Berg hinabschießt und die Straßenränder auswäscht. Waldemar Hampl meinte, dass vielleicht zusätzlich eine Stützmauer angebracht werden müsste. Wenn alle Fakten bekannt sind, soll weiter entschieden werden.

Anliegen von Bürgern brachte Heinz Uhl vor. Bei der Sitzung der Kirchenverwaltung kam das Problem parkender Autos links und rechts der Alten Post zur Sprache, wenn Zoiglwochenende ist. Die Straße werde dadurch so eng, dass der Pfarrer, sollte er nachts zu einem Sterbefall gerufen werden, mit seinem Auto nicht durchkommt. Die Frage nach einem einseitigen eingeschränkten Halteverbot wurde laut. "Wenn die Leute vernünftig parken und den Abstand einhalten würden, wäre das nicht notwendig", argumentierte Manfred Ascherl. Dem stimmte das Gremium zu.

Waldemar Hampl erkundigte sich nach dem Sachstand Johannissteig/Bundesbahn. Norbert Härtl (Bauamt) berichtete, dass zumindest endlich ein Ansprechpartner gefunden sei. Nähere Information habe er noch nicht. Uhl kritisierte, dass im neuen Gewerbegebiet die schönen Straßenbeläge wieder aufgerissen würden, um Leitungen zu verlegen. Dies bezeichnete Bürgermeister Budnik als unumgänglich. Bei der Erschließung waren bestimmte Parzellengrößen angenommen worden. Nachdem davon kleinere Teilbereiche abgetrennt wurden, sind neue Leitungen nötig.

Hampl fragte nach, ob im Friedhof vielleicht eine Urnenwand geplant werden könnte. Uhl erklärte, dass die Kirchenverwaltung diese Angelegenheit bereits besprochen habe, aber noch kein Ergebnis vorliege.

Notdienst am Friedhof

Uhl wies auch auf ein Problem am Friedhof an Allerheiligen hin. Dort seien etwa sechs Leute beim Gräbergang "umgekippt". Ein Rettungswagen könne aber nicht bis zum Friedhof, weil dort zu viele Autos verbotenerweise parkten. Das Gremium betonte, wie wichtig es in diesem Fall sei, einen "Helfer vor Ort" dabeizuhaben. "Die Leute parken seit Jahren so, dass man kaum noch durchkommt", setzte Hampl hinzu. Erich Sperber schlug vor, künftig am Gottesackerweg eine Sperre aufzustellen und den Verkehr an Allerheiligen durch die Feuerwehr regeln zu lassen. Die Anregung mit dem "Helfer vor Ort" soll 2015 umgesetzt werden.
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