Dekanatsjahrestag in Johannisthal mit Gottesdienst und Diskussionsrunde
Gegen Hass und Gewalt

Hausherr und Regionaldekan Direktor Manfred Strigl (Mitte) feiert die Messe in Konzelebration mit Priestern aus dem Dekanat. Mit dabei waren auch Pfarrer Hubert Bartel (links) und Dekan Thomas Jeschner (Dritter von links). Bild: wrt
Lokales
Windischeschenbach
21.04.2015
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Jeder kann dazu beitragen, die Welt ein kleines bisschen positiver zu gestalten. So lautete die Botschaft des Dekanatsjahrestag 2015 in Johannisthal.

Auf Einladung von Dekan Thomas Jeschner trafen sich die zum Dekanat gehörenden Seelsorger zu Gebet und Gedankenaustausch. Rund 20 Priester und Hauptamtliche feierten zusammen die Vesper und befassten sich mit der Frage "Wird er noch Glauben vorfinden?" (Lk 18,8) - Impulse und Austausch über eine zukunftsfähige Seelsorge.

Zur Eucharistiefeier am Abend waren alle Gläubigen in die Hauskapelle eingeladen. Hausherr und Regionaldekan Direktor Manfred Strigl feierte die Messe in Konzelebration mit Dekan Jeschner, Pater Benedikt Schuster von Kloster Speinshart und Priestern aus dem Dekanat. Die Lesung trug Pastoralreferent Albert Neiser vor, Fürbitten sprach Gemeindereferentin Franziska Hausner. Strigl führte anhand aktueller Begebenheiten in der Predigt aus, dass eine einzige Tat einen anderen Weltenlauf verursachen könne.

Als ein Beispiel dafür nannte er den aktuellen Film "Elser", der sich mit dem missglückten Attentat des Schreiners Georg Elsner auf Hitler befasst. Jesus Christus habe den Weltenlauf verändert, führte der Prediger aus. "Er hat die Spirale von Hass und Gewalt durchbrochen." Jeder könne beitragen, den Weltenlauf positiv zu beeinflussen. Eine Möglichkeit sei, für Andere zu beten und das Positive zu sehen. Auch Segnen könne die Welt verändern, und segnen könne jeder Gläubige.

An der Orgel saß der Windischeschenbacher Chordirektor Helmut Wolf. Monika Burkhard trug mit Gesang zum Gottesdienst bei.
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