Die Heimat im Herzen

Die Festgäste mit Ehrenschirmherrn Andreas Meier und Bürgermeister Karlheinz Budnik sowie den Fahnenabordnungen sämtlicher Nachbarwehren trafen sich vor dem Bernsteiner Gerätehaus zum Festgottesdienst und zur anschließenden Segnung. Bilder: ab (2)
Lokales
Windischeschenbach
04.08.2015
0
0

Seit 120 Jahren besteht die Feuerwehr Bernstein. "Der Jubelverein hat enormes geleistet", bestätigte Pfarrer Hubert Bartel am Sonntag beim Festgottesdienst vor dem neuen Gerätehaus.

"Heute sind wir gekommen, um Dank zu sagen und um darum zu bitten, dass diese Gemeinschaft auch weiterhin besteht. Und auch ich werde für euch da sein", bekräftigte der Prediger. Um das zu unterstreichen, zelebrierte er den Gottesdienst in Feuerwehruniform. Die Jugendblaskapelle "Neuhauser Boum" umrahmte die Messe.

Anschließend weihte der Pfarrer das neue Feuerwehrgerätehaus ein und segnete das Löschfahrzeug und die Tragkraftspritze. Auch das Kreuz, das der Patenverein Premenreuth zum Jubiläum überreichte, erhielt den kirchlichen Segen.

Etliche Festredner würdigten das Wirken und den Zusammenhalt in der Bernsteiner Wehr. "Mit der Einweihung des neuen Gerätehauses und der Schlüsselübergabe an Bürgermeister Karlheinz Budnik geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung", freute sich Kommandant Josef Vollath. Er bezeichnete das neue Feuerwehrgerätehaus, das von den Floriansjüngern in Eigenleistung gebaut wurde, als gelungenes Werk.

Grandiose Leistung

Über 9000 Arbeitsstunden investierten die Wehrleute in das Haus das ein Stück Sicherheit für die Zukunft ist. "Ein schöner Tag für Bernstein und die Stadt Windischeschenbach", bekräftigte Bürgermeister Budnik, der den Bernsteiner Floriansjüngern eine "grandiose Leistung" bescheinigte, die vor allem die Handschrift von Bauleiter Christoph Stangl und Kommandant Vollath trägt. Beide haben jeweils über 3000 Stunden Freizeit für den Bau investiert. Insgesamt wurden über 9000 Stunden geleistet. Die Wehr habe damit eine 100-prozentige Aufgabe der Stadt übernommen. Ein Dank ging Richtung München für den Zuschuss.

Der Ehrenschirmherr, Landrat Andreas Meier, nannte den Neubau eine richtige Entscheidung. "Mit dem Gerätehaus, dem Löschfahrzeug und der Tragkraftspritze hat die Bernsteiner Wehr das Triple, und somit die Champions-League, erreicht." Diesen Worten schloss sich Landtagsabgeordneter Tobias Reis an: "Mehr geht nicht. Man spürt, hier tragen die Bürger die Heimat im Herzen". Anerkennende Worte auch von Kreisbrandrat Richard Meier: "Ich weiß keine Wehr, die so etwas geleistet hat".

Nach dem Festgottesdienst ging es zu den Klängen der Jugendblaskapelle "Neuhauser Boum" zum Frühschoppen in die Festhalle, wo man sich die Weißwürste zur kühlen Maß schmecken ließ.
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13790)August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.