Fastensuppe im Pfarrheim St. Emmeram
Liebe und Kräuter

Bereit zur Ausgabe: Ohne Fleisch, dafür aber mit vielen Kartoffeln und noch mehr Gemüse, servierten die Köchinnen und Köche ihre Suppe. Bild: wrt
Lokales
Windischeschenbach
24.03.2015
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Am Misereor-Sonntag blieben traditionsgemäß in Windischeschenbach viele Küchen kalt. Das Mittagsmahl gab es im Pfarrheim St. Emmeram. Es bestand aus einer schmackhaften Suppe. Zubereitet hatte sie das bewährte "Fastensuppen-Team", bestehend aus fünf Frauen und einem Mann.

"Wenn's euch g'schmeckt hat, dann legt's nachher eine Spende in die Box", sagte Pfarrer Hubert Bartel. Das Team kochte bereits zum neunten Mal für die Besucher. Entsprechend flott wurden die dampfenden Suppenterrinen aufgetragen.

An die 200 Liter Suppe bereiteten sie vor, wofür es rund 50 Kilo Zutaten zu schälen, zu zerkleinern und zu kochen galt. Ein Drittel davon war Kartoffeln, der Rest Gemüse. Mehr war der Truppe zu ihrem Geheimrezept nicht zu entlocken. Nur noch das Detail: "Die Suppe wird mit Liebe und frischen Kräutern gekocht." Die Windischeschenbacher Suppe wurde bewusst fleischlos gehalten, um den Charakter eines echten Fasten-Essens zu bewahren.
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