Feuerwehr Naabdemenreuth ehrt verdiente Aktive - Digitalfunk soll zeitgleich für alle kommen
Zu jeder Tageszeit einsatzbereit

Lokales
Windischeschenbach
16.03.2015
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Auf ein eher ruhiges Jahr blickte die Feuerwehr Naabdemenreuth zurück. Im Gasthaus "Zum schwarzen Raben" erinnerten Vorsitzender Martin Neubauer und Kommandant Alexander Gralla an eine Reihe von Einsätzen, von der Verkehrsabsicherung bis hin zum Dachstuhlbrand und der Beseitigung von Ölspuren.

Zudem fanden vier Übungen statt, eine davon am KTB-Bohrturm. Zu einer Leistungsprüfung kam es im vergangenen Jahr nicht. Im Einsatz war die Wehr auch bei der Panoramatour und beim Ferienprogramm.

58 Mitglieder

"Gepflegt wurde das gesellige Leben", unterstrich der Vorsitzende. So fanden ein Feuerwehr- und ein Sommerfest statt, und es wurden Veranstaltungen benachbarter Wehren besucht. Die Wehr hat 58 Mitglieder, davon 29 Aktive.

Der Vorstand ehrte Ferdinand Käß, Thomas Übelacker, Martin Neubauer und Alexander Gralla für 30 Jahre aktiven Dienst. Dem Dank schloss sich Bürgermeister Karlheinz Budnik an, der die Jubilare ebenso würdigte wie all jene, die im Verein mitarbeiteten und zur Stelle seien, wenn sie gebraucht werden. "Mehr als die Hälfte der Mitglieder zählt zu den Aktiven. Das ist eine gute Statistik", unterstrich der Rathauschef.

Kreisbrandmeister Ulrich Kraus bescheinigte den Aktiven viel Fingerspitzengefühl im freiwilligen Dienst für den Nächsten. Es sei nicht leicht zu motivieren. Ein besonderer Dank galt deshalb all jenen, die Aufgaben übernehmen.

Feuerwehrreferent Thomas Wilhelm würdigte den Einsatz der Wehren zu jeder Tageszeit. "Oft geschieht das auch im Stillen, ohne dass davon die Bevölkerung etwas merkt, weshalb das Feuerwehr-Geschehen transparent gemacht werden sollte.

Handy-Alarmierung

Diskutiert wurde zum Schluss der Stand der Dinge bei der Handy-Alarmierung. Kreisbrandmeister Ulrich Kraus teilte dazu mit, dass diese Möglichkeit angedacht sei. Das Handy ersetze jedoch nicht den Funkwecker und die Sirene. Eine Umstellung erfolge in Eigeninitiative der Wehr.

Zur Frage, wie es mit dem Digitalfunk stehe, betonte Kraus: "Wir wollen, dass alle zeitgleich ausgerüstet werden. Für die Kommunen wird das ein finanzieller Kraftakt werden."
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