Feuerwehrreferent Thomas Wilhelm lobt gute Zusammenarbeit der fünf Ortswehren
Jeden dritten Tag im Einsatz

Viel Rauch am Straßenrand: Die Feuerwehr Neuhaus hatten den brennenden Bagger schnell gelöscht. Bild: Feuerwehr Neuhaus
Lokales
Windischeschenbach
11.07.2015
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Was passiert, wenn eine Katze auf den Baum geklettert ist und sich nicht mehr herunter traut? Ganz klar, man ruft die Feuerwehr. Das ist kein schlechter Witz, sondern Realität. Erst vor ein paar Wochen musste die Neuhauser Wehr an einem Samstag um 4.15 Uhr ausrücken, um eine kleine Mieze wieder auf den Boden zurückzubringen.

"Auch das gehört zu den Aufgaben einer Feuerwehr", sagte Thomas Wilhelm. Der Feuerwehrreferent der Stadt Windischeschenbach informierte am Mittwoch den Stadtrat über die Arbeit der fünf Ortsfeuerwehren. Insgesamt mussten die Wehren im vergangenen Jahr 156-mal ausrücken. "Das bedeutet jeden dritten Tag einen Einsatz", erklärte Wilhelm. "Jeder kann sich ausrechnen, was es kosten würden, wenn eine Berufsfeuerwehr dafür zuständig wäre."

Federführend sei natürlich die Stützpunktfeuerwehr Windischeschenbach. Wilhelm betonte aber, wie wichtig auch die kleinen Ortsfeuerwehren Bernstein, Dietersdorf und Naabdemenreuth seien. Die Ortskenntnis sei unbezahlbar. "Die Leute vor Ort wissen schneller, wo zum Beispiel die Wasserentnahme ist." So lasse sich die 10-Minuten-Alarmierungsfrist einhalten. Die Feuerwehr Neuhaus habe sich auf die Verkehrsabsicherung auf der A 93 spezialisiert. "Das kann lebensgefährlich sein", sagte der Feuerwehrmann. "Dabei darf man sich keinen Fehler erlauben."

Wilhelm lobte die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren. Als 2014 ein Dachgeschoss ausgebrannt war, leistete die Erbendorfer Wehr mit ihrer Drehleiter wertvolle Unterstützung.
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