Freie Fahrt bis zur Erntezeit

Autofahrer müssen sich nur noch ein paar Wochen gedulden. Dann wird die neue Brücke über die Fichtelnaab bei Naabdemenreuth für den Verkehr freigegeben. Bild: mic
Lokales
Windischeschenbach
12.06.2015
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"Wir liegen voll im Zeitplan", freute sich Bürgermeister Karlheinz Budnik. In zwei bis drei Wochen, rechtzeitig zur Ernte, soll die Brücke über die Fichtelnaab bei Naabdemenreuth fertig sein.

Planer Wolfgang Kraus erläuterte den Mitgliedern des Bauausschusses am Dienstag die technischen Details des Brückenbaus. Die Fahrbahnbreite beträgt 5,50 Meter. Die Belastung ist auf 60 Tonnen ausgelegt, mittlerweile Standard, da viele landwirtschaftliche Maschinen so schwer sind. "In der nächste Woche können schon die Zufahrten asphaltiert werden", gab er bekannt. Doch erst wenn das Geländer geliefert und angebracht ist, kann die Brücke freigegeben werden. "Das dürfte in der ersten Juliwoche sein." Die Arbeiten hat die Firma Strabag aus Roding ausgeführt. Auch der Kostenrahmen werde eingehalten. "Wir bleiben sogar unter der Ausschreibungssumme." Veranschlagt waren 458 000 Euro.

Für die restlichen Punkte der Tagesordnung fuhr der Bauausschuss ins neue Feuerwehrhaus nach Bernstein. Budnik dankte den Verantwortlichen der Bernsteiner Wehr für die Gestaltung des Außenbereichs und dem Ortsverschönerungsverein, der sich um die Grünanlagen gekümmert hat.

"Gewaltige Eigenleistung"

Insgesamt habe die Stadt nur 235 000 Euro für den Neubau aufwenden müssen, da die Feuerwehr mit Josef Vollath an der Spitze eine "gewaltige Eigenleistung" vollbracht habe. Die Feuerwehr habe sogar den Kanal neu gebaut. Die Front des Gerätehauses soll noch mit einem Gemälde des Pleisdorfer Künstlers Herbert Franz verziert werden. Im alten Feuerwehrhaus, das von 1954 stammt, will künftig der Ortsverschönerungsverein seine Geräte unterbringen. Die Ministranten planen, ins erste Stockwerk zu ziehen.

Ohne Diskussionen genehmigte der Ausschuss den Antrag von Christian Weiß, der in Ödwalpersreuth einen Rinderlaufstall mit Freilauffläche samt Güllegrube bauen will. Auch gegen die geplante Maschinenhalle von Josef Mathes in Ödwalpersreuth gab's nichts einzuwenden.
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