Fußballbegeisterte Melanie Richter feiert 90. Geburtstags
Watschn für Thomas Müller

Lokales
Windischeschenbach
17.10.2014
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Wenn im Fernsehen Fußball gezeigt wird, spielt Melanie Richter mit und zwar vor dem Fernseher. Die Uhrzeit spielt keine Rolle, Hauptsache die Kicker liefern ein spannendes Spiel und schießen möglichst viele Tore.

Die hatte sich die Seniorin beim EM-Qualifikationsspiel erhofft, doch leider wurde sie enttäuscht und trotz ihrer guten Ratschläge, die sie für die Kicker parat hatte, ging das Spiel verloren. Noch einige Tage später kommentierte sie das Spiel wie folgt: "Ich hätt' dem Müller am liebsten a Watschn verpasst, weil er immer daneben geschossen hat." Aber auch für alle anderen Sportarten interessiert sich die Jubilarin, die auch interessiert das Politgeschehen verfolgt.

Der "Neue Tag" gehört deshalb zur Pflichtlektüre und wird "von vorn bis hinten, Seite für Seite, gelesen", betonte die Altersjubilarin, die am Dienstag 90. Geburtstag feierte und seit dem Tod von Ehemann Kurt allein lebt. Eine Tochter unterstützt sie. Zahlreiche Gratulanten waren in die Stützelstraße gekommen, um der Jubilarin Glück- und Segenswünsche zu übermitteln. Stadtpfarrer Hubert Bartel wünschte Gottes reichsten Segen, und Bürgermeister Karlheinz Budnik viel Glück, Gesundheit und noch viel sportliches Interesse.

Melanie Richter, geborene Zeitler, erblickte in Krummennaab das Licht der Welt. Sie wuchs mit vier Schwestern auf und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Krummennaab. Nach der Schulzeit führte sie ihr Weg nach Nabburg, wo sie ihrer Tante in der Brauerei half und bei den Schwestern viel lernte. 1941 lernte sie ihren Gatten kennen, der in der Windischeschenbacher Brauerei "Brandl" beschäftigt war. 1943 wurde in der Stadtpfarrkirche St. Emmeram geheiratet. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Inzwischen haben vier Enkelkinder und fünf Urenkel die Familie vergrößert.
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