Gleißenthaler feiern am Dorfplatz Patrozinium - Pfarrer Bartel spricht über Umgang mit ...
Lobgesang Mariens

Lokales
Windischeschenbach
07.07.2015
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Jeden ersten Sonntag im Juli feiern die Bewohner von Gleißenthal das Patrozinium ihrer Kirche "Mariä Heimsuchung". Die Bäume am Dorfplatz spendeten am Vormittag genügend Schatten, so dass die zahlreichen Gottesdienstbesucher aus Gleißenthal und von "drunten aus der Stadt" nicht zu viel schwitzen mussten.

Viele fleißige Hände hatten Altar, Geräte und technisches Zubehör vor der Kirche aufgebaut. Stadtpfarrer Hubert Bartel bezeichnete Maria als Vorbild aller, die Hilfe leisten und sich um ihre Mitmenschen kümmern.

In der Schriftlesung hörten die Gläubigen die Stelle vom Besuch Marias bei Elisabeth und das Magnificat, den Lobgesang Mariens. In seiner Predigt ging Bartel anhand von Beispielen aus dem täglichen Leben darauf ein, wie Angehörige sich für kranke und hilfsbedürftige Familienmitglieder einsetzen - oder eben auch nicht. Für manche sei es nicht mehr selbstverständlich, sich zu kümmern; ein Großteil bringe aber viel Liebe und Zuwendung auf.

Der Geistliche betonte, dass man im speziellen Fall aber auch überlegen müsse, wie weit die eigenen Möglichkeiten und die Kraft reichen und wo die eigenen Grenzen seien, um dann "zu tun, was man tun kann". Sorge und Zuwendung in jeder Form seien wichtig, führte der Geistliche aus, aber als äußerst hilfreich stellte er auch das Gebet für Kranke heraus.

Chordirektor Helmut Wolf hatte seine Orgelbank ebenfalls mit einem Arbeitsplatz an der frischen Luft getauscht und begleitete die Gesänge am Keyboard.
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