Gutes Miteinander in der Halle

Der Laden läuft: Landrat Andreas Meier (links) und Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch (Zweiter von links) zeigten sich im Gespräch im Hallenleiter Thomas Häffner (rechts) und Security-Chef Marvin Mösinger beeindruckt. Bild:hfz
Lokales
Windischeschenbach
20.11.2015
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75 Flüchtlinge leben zurzeit in der Gewerbehalle in Neuhaus. Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch und Landrat Andreas Meier machten sich am Mittwoch ein Bild vor Ort.

Die Neuhauser Halle ist eine der beiden Not-Unterkünfte des Landkreises Neustadt, in der seit Mitte September männliche Asylsuchende untergebracht werden. Hallenleiter Thomas Häffner und der Leiter der Security-Firma "Intercept Security", Marvin Mösinger, führten die interessierten Politiker durch die Halle.

Ein gutes Miteinander und klare Regeln seien laut Häffner das richtige Rezept für einen reibungslosen Ablauf. "Die Leute wissen inzwischen, dass man sich bei uns bei der Essensausgabe ordentlich anstellen oder vereinbarte Termine zuverlässig einhalten muss. Sie merken aber auch, dass wir ein offenes Ohr für sie haben und ihre Sorgen ernst nehmen."

Bei dem unangekündigten Besuch von Grötsch und Meier war die Halle sauber und alles ordentlich aufgeräumt. Auch die Zusammenarbeit der Helfer mit der Security klappe laut Häffner hervorragend. Grötsch war erleichtert, keine "chaotischen Verhältnisse", wie teilweise in anderen Bundesländern oder den Medien gezeigt, vorzufinden. Die Aufgaben seien aber nur mit einem großen personellen Aufwand zu stemmen, gab der Landrat Meier zu bedenken. Neben dem Personal vor Ort mussten daher auch die mit der Thematik befassten Beschäftigten im Landratsamt aufgestockt werden. Die Kosten dafür blieben beim Landkreis hängen.

Die Situation habe sich inzwischen gut eingespielt. Derzeit liege das Hauptaugenmerk der Verwaltung eher wieder auf der Anmietung dezentraler Unterkünfte. Zahlreiche vorliegende Angebote müssen geprüft werden.
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