Im Fahrstuhl durchs Rathaus

Bürgermeister Karlheinz Budnik testet zusammen mit Angela Erfurt (links) und Michaela Baierl (rechts) samt Kinderwagen den neuen Aufzug im Rathaus. Bild: ab
Lokales
Windischeschenbach
13.02.2015
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Bisher war es für Mütter mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer sehr schwierig, ins Rathaus zu gelangen.

Das Vorhaben scheiterte oft an den zahlreichen Treppen, die zu bewältigen waren. Denn insgesamt sind es sieben Ebenen im Rathaus, die erst einmal erklommen werden mussten, um alle Einrichtungen oder Büros zu erreichen.

Um jedoch den Verwaltungsbau für alle Bürger barrierefrei zugänglich zu machen, fasste der Stadtrat 2013 den Entschluss, durch den Anbau an das Rathaus und den Einbau eines Aufzugs das Zugangsproblem zu lösen. Das ist inzwischen geschehen, der Fahrstuhl ist betriebsbereit, und der TÜV Bayern hat die Anlage abgenommen.

Zur Probefahrt hatten Bürgermeister Karlheinz Budnik und Geschäftsleiter Wolfgang Walberer die VdK-Vorsitzende Angela Erfurt sowie Michaela Baierl mit Töchterchen Anna eingeladen. "Eine rundum gute Sache, die uns unsere Mitbürger wert sind", fasste der Bürgermeister die Fahrt zusammen. Der Zugang zum Aufzug befindet sich an der Rückseite des Rathauses und ist vom Hof aus ebenerdig zugänglich.

Auf Hochtouren laufen auch die Arbeiten zur Umgestaltung des Rathauses. Zurzeit sind die Maler mit dem letzten Anstrich beschäftigt. Auch die neuen Einbaumöbel im Erdgeschoss kommen an Ort und Stelle. "Wenn es weiter so gut läuft können Stadtkämmerei, Kasse und Tourismusbüro voraussichtlich noch im März in den neuen Räumen in Betrieb gehen", prognostiziert Budnik.
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