Kindergartenkinder treten beim Frauenfrühstück auf
Wunderbunte Welt

Lokales
Windischeschenbach
24.06.2015
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Dass das Büfett beim regelmäßigen Frauenfrühstück im Pfarrheim - organisiert von den Damen des Katholischen Frauenbundes - "vom Feinsten" ist, versteht sich von selbst. Die Gäste genossen ein Riesenangebot, das von Kaffee, Tee, Wurst- und Käseplatten über Marmelade, Brotaufstriche und Kuchen, verschiedene Brotsorten und Semmeln bis zu frischem Obst reichte.

Dazu gab es ein besonderes Unterhaltungsangebot: Die Kleinen aus dem benachbarten Kindergarten St. Emmeram führten das Musical "Blauland" auf. Rosi Sammet begrüßte Kindergartenleiterin Johanna Gurau, ihr Team und das Großaufgebot an kleinen Akteuren. Man nutze im Moment den "Vorteil der kurzen Wege". Gurau versprach, auch in Zukunft, wenn die Entfernung zwischen neuem Kindergarten und Pfarrheim weiter sei, gerne wiederzukommen.

Die Geschichte, die die Kinder spielten, sangen und tanzten, handelt von den Fizzli-Puzzlis, die glücklich und zufrieden im Blauland leben, in dem ausnahmslos alles blau ist. Der Farbenkönig aus dem Nachbarland liebt es bunt und möchte den Blauen eine Freude machen. Er rollt zu ihnen eine rote Zauberkugel und später noch eine gelbe.

Nach der Berührung mit dem Ball laufen plötzlich zwei Andersfarbige bei den Fizzli-Putzlis herum. Sie werden als Außenseiter behandelt. Im vorher harmonischen Blauland entsteht Aufruhr, Unfrieden und Durcheinander. Im Laufe der Geschichte gehen die verschiedenfarbigen Bewohner aufeinander zu, zeigen ihre Zuneigung in Umarmungen und genießen die daraus entstehenden neuen, bunten Farben.

Eine bunte Welt ist keine Zauberei. Miteinander zu sprechen, Liebe zu geben und Freundschaften zu schließen sind die Wegweiser dorthin. Riesenapplaus belohnte die Kinder, die mit Begeisterung bei der Sache waren. Gurau begleitete den Gesang ihrer Schützlinge auf der Gitarre. Auch die Kleineren hatten ihren Part bei der Aufführung: An den passenden Stellen im Stück tanzten sie mit bunten Blumen und Bäumen vor der Bühne. Bei einigen beteiligte sich auch das Kuscheltier im Arm.
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