Laienspielschar lässt Ende Juni den "Geisterbräu" wieder aufleben
Im Burghof spukt's

Gerald Wildgans und Hanns Ruprecht (vorne) schlüpfen in die Rollen der Geister, die auf dem Dachboden ihr Unwesen treiben. Bild: ab
Lokales
Windischeschenbach
11.04.2015
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Auf der Naturbühne im Schatten der Burg Neuhaus spukt es wieder einmal. Dafür sorgt die Laienspielschar Windischeschenbach, die den "Geisterbräu" zum Leben erweckt. Bereits im Jahr 1999 hatte die Theatertruppe mit der Komödie für einen Volltreffer gesorgt.

Seit einigen Wochen wird für den "Geisterbräu", eine Komödie von Joseph Maria Lutz, eifrig geprobt. Gleich zu Beginn wird unter großer Anteilnahme der Unterbräu zu Grabe getragen. Noch am offenen Grab fordert der Vorstand des Gesangvereins in seiner Traueransprache dazu auf, dem Verstorbenen, der ein Vorbild war, nachzueifern.

Aber bald stellt sich heraus, dass der Verblichene nicht nur ein notorischer Weiberheld war, sondern zudem die Brauerei vollkommen heruntergewirtschaftet hat. So verwundert es nicht, dass sich schon bald angebliche Verehrer der Witwe und andere Spekulanten, einstellen, um sich die Brauerei samt Wirtin unter den Nagel zu reißen. Als das nicht klappte, versuchten es zwei angebliche Verehrer der Witwe als "Geister", die jedoch auf dem Dachboden der Brauerei aneinandergerieten.

Premiere für die Komödie "Der Geisterbräu", bei der Hannes Rupprecht Regie führt, ist am Freitag, 19. Juni. Weitere Aufführungen sind für 26. und 27. Juni, jeweils um 20 Uhr, geplant. Am Sonntag, 28. Juni, beginnt die Aufführung bereits um 18 Uhr. Die Drehbühne kommt wieder zum Einsatz.
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