Licht, Geld und Informationen

Lokales
Windischeschenbach
30.01.2015
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Jetzt ist die Stadtverwaltung gefragt. Bis Ende März muss sie beim Landratsamt ein Haushaltskonsolidierungskonzept einreichen, um genau darzulegen, dass eine Stabilisierungshilfe in Höhe von 600 000 Euro für Windischeschenbach gerechtfertigt ist.

Dabei sind mit dem Geld vom Freistaat bereits drei Kredite in Höhe von 504 606 Euro getilgt, der Restbetrag soll ins neue Kinderhaus mit einfließen. Die Fraktionen am Mittwoch im Stadtrat waren sich einig: "Unsere Verwaltung schafft das. Sie hat unser vollstes Vertrauen."

500 Euro mehr

Bürgermeister Karlheinz Budnik gab das Ergebnis der Weihnachtsspendenaktion "Bürger helfen Bürgern" bekannt. "2230 Euro sind zusammengekommen, 500 Euro mehr als im Vorjahr ", freute sich der Rathauschef. 48 hilfsbedürftige Familien im Stadtgebiet erhielten Lebensmittelgutscheine, 12 Personen Barbeträge, und 25 durften sich über Sachspenden freuen, darunter 16 Kinder aus Asylbewerberfamilien. Spenden kamen auch vom Deutsch-Amerikanischen Ausschuss Grafenwöhr, der 18 Lebensmittelpakete verteilte.

Die Stadt plant, eine neue Informationsbroschüre herauszugeben. Ein Heftchen im DIN-A-4-Format soll über Tourismus, Erholung und Wohnqualität Auskunft geben. "Eine gute Sache", hieß es quer durch alle Fraktionen. Die Broschüre finanziert sich durch Werbung. "Mitarbeiter des Verlags sind bereits im Stadtgebiet unterwegs", sagte der Bürgermeister. Alle Vereine aufzuführen, sei nicht vorgesehen. "Das sind viel zu viele", gab Budnik zu bedenken. Es stehe aber jedem Verein frei, eine Anzeige zu schalten. Das Rathaus gebe dazu gerne Auskunft.

15 Unternehmen hatten sich an der Ausschreibung für den Neubau der Brücke über die Fichtelnaab bei Naabdemenreuth beteiligt. Der Zuschlag ging an die Firma Strabag AG aus Roding mit 455 626 Euro, zuzüglich Nebenkosten und Honorar des Planers. Das Planungsbüro Hoch- und Tiefbau Wolfgang Kraus hatte die Angebote auf Wirtschaftlichkeit und Technik überprüft.

Zu wenig Licht

Zwar nicht auf der Tagesordnung, aber dennoch ein Thema war die mangelhafte Beleuchtung beim Treppenaufgang der Einfachturnhalle in der Ritzerbergstraße. Josef Söllner (Freie Wähler) sprach dieses Problem an, und auch die SPD hatte dazu einen Antrag vorbereitet. Gerdt Dietl vom ATSV hatte sich schriftlich an Werner Sauer gewandt. Früher sei es an dieser Treppe heller gewesen. Die Teilnehmer der Seniorenturnstunde hätten mittlerweile Taschenlampen dabei. Zwei Damen seien schon gestürzt. Die Stadt will sich der Sache annehmen.
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