Markus Söder könnte Standort für neue Behörde sagen
Warten auf Minister

Lokales
Windischeschenbach
20.07.2015
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Schade, dass er nicht da war. Denn wenn Heimatminister Markus Söder seinen Besuch in der Stadt am 10. Juli nicht kurzfristig abgesagt hätte, hätte er wohl den Standort für die zugesagte neue Behörde bekannt gegeben. Davon ist Bürgermeister Karlheinz Budnik überzeugt.

Wie berichtet, soll das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung mit 60 Beschäftigten von München an die Waldnaab ziehen. Dafür sind fünf bis zehn Jahre veranschlagt. Budnik will nicht ausschließen, dass es schneller geht.

Der Freistaat hat in Windischeschenbach keine eigene Immobilie, die er den Vermessungsexperten zur Verfügung stellen könnte. Er braucht ein mindestens 3500 Quadratmeter großes Grundstück. Budnik bietet aus städtischem Besitz das ehemalige Baywa-Gelände in der Bahnhofstraße an.

Daneben liegen dem Rathauschef zwei Offerten von Privatleuten vor, über die er aber noch nicht sprechen will. Staatssekretär Albert Füracker hat Budnik zugesichert, dass Minister Söder auf jeden Fall seinen Besuch nachholen will. Wann ist jedoch völlig offen.
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