"Miteinander auf dem Weg des Glaubens sein." So lautet das Jahresthema der Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach-Neuhaus.
Erzkatholisch war einmal

Lokales
Windischeschenbach
23.01.2015
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(ab) Mit dem Motto befasste sich auch die Kolpingfamilie. Deren geistlicher Leiter, Gemeindereferent Helmut Nürnberger, informierte die Kolpingbrüder und -schwestern zum Jahresstart, was sie dazu erwartet und die geistlichen Hintergründe.

Es handle sich um ein unerschöpfliches Thema, das während des ganzen Jahres dazu auffordere, über das Wort Glauben nachzudenken. Schließlich komme man aufgrund von Beobachtungen in der Natur und im eigenen Leben zu der Erkenntnis, dass der Glaube gewachsen sei. "Ein Weiterwachsen nennt man die Offenbarung."

Ungläubige Menschen gibt es nach den Worten Nürnbergers nicht. "Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von Gott." Da gebe es die Konservativen, die Progressiven und die Atheisten. "Alle zusammen bilden die Gemeinschaft. Aber es ist gar nicht so einfach, gemeinsam im Glauben unterwegs zu sein."

Es gebe viele Weltanschauungen. Das gelte auch für Bayern, das man nicht mehr als erzkatholisch bezeichnen könne.

"Im Freistaat gibt es vier große Gruppen", erläuterte der Gemeindereferent. Er sprach von den Gott-Gläubigen, den Technik-Gläubigen, den Sehend-Gläubigen und den Esotherikern. "Das zeigt, dass es außer uns noch andere gibt, mit denen wir gehen müssen."
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