Mitte 2015 schneller surfen

Lokales
Windischeschenbach
08.12.2014
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Leistungsfähiges Internet wünschen sich nicht nur Handel und Gewerbe, sondern auch die meisten Privatpersonen.

Die Breitbanderschließung war deshalb ein Schwerpunkt in den Bürgerversammlungen in Windischeschenbach, Neuhaus und Bernstein. Bürgermeister Karlheinz Budnik informierte, dass die Stadt das Verfahren mit der Übergabe des Förderbescheides und der Vertragsunterzeichnung mit der Telekom bereits vor mehreren Monaten abgeschlossen habe.

Die Verbesserung der Breitbanderschließung betrifft Gleißenthal, Bernstein, Dietersdorf sowie Teilbereiche von Neuhaus, insbesondere im Industrie- und Gewerbegebiet. Wie der Bürgermeister betonte, wurden inzwischen die ersten technischen Voraussetzungen geschaffen, denn aufgrund der vertraglichen Verpflichtung mit der Telekom ist ab Mitte 2015 in den Erschließungsgebieten das schnellere Internet verfügbar. "Und damit kann sowohl unseren Firmen als auch den Bürgern eine sehr gute und vor allem zukunftsorientierte Interneterschließung, bereitgestellt werden. Eine Investition in die Zukunft, die den Standortvorteil der Stadt ganz wesentlich verbessert", sagte der Rathauschef.

Brunnen fast fertig

Vorgesorgt hat die Stadt auch hinsichtlich der Weiterentwicklung des Gewerbegebietes. Der Ankauf von 14,4 Hektar landwirtschaftlicher Fläche dient gleichzeitig als Grund für eine eventuelle Erweiterung von Gewerbe- oder auch Baugebieten. Breiten Raum in den Ausführungen des Bürgermeisters nahm der barrierefreie Umbau des Rathauses ein.

Wer demnächst dem Gebäude einen Besuch abstattet, kann das mit dem Kinderwagen genauso wie als Gehbehinderter oder Rollstuhlfahrer tun. Durch den Aufzug auf der Rückseite sei kein Bürger mehr wegen Einschränkungen aus dem Rathaus ausgeschlossen, freute sich der Bürgermeister.

Als eine Grundaufgabe der Daseinsfürsorge nannte der Sprecher die Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Trinkwasser. Nach fünf Jahrzehnten Betrieb habe sich nun gezeigt, dass die städtischen Brunnen sowie die Aufbereitungsanlage grundlegend saniert werden müssen. "Nach zweijähriger Bauzeit steht die Maßnahmen kurz vor dem Abschluss", informierte Budnik.

Wichtiges kommunales Aufgabengebiet sei der sogenannte "abwehrende Brandschutz". Lob galt in diesem Zusammenhang den städtischen Feuerwehren, denen Budnik einen guten Ausbildungs- und Ausrüstungsstand bescheinigte. Er dankte den Aktiven und Helfern für ihren Einsatz beim Bau des Feuerwehrhauses in Bernstein. Budnik wies darauf hin, dass die Feuerwehren der Stadt auf Digitalfunk umgerüstet werden. Die Kommune bezahlt etwa 50 000 Euro für die Beschaffung und den Einbau der Geräte, erfuhren die Zuhörer.

Neubau in Neuhaus

Bei einem Ortstermin überzeugte sich der Stadtrat von den beengten Verhältnissen im Feuerwehrgerätehaus Neuhaus. Nach Meinung des Bürgermeisters sei dort mittelfristig ein neuer Standort mit einem Neubau unvermeidlich.

Budnik dankte den Bürgern für den Vertrauensbeweis, mit dem sie ihn bei den Kommunalwahlen ausgestattet haben. "Ich werde alles versuchen, diesem geschenkten Vertrauen gerecht zu werden", versprach er.
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