Münchmeier an der Spitze

Neue Führungsspitze und langjährige Mitglieder: Die Feuerwehr Windischeschenbach stellte in der Jahreshauptversammlung die Weichen für die kommenden Jahre. Bild: ab
Lokales
Windischeschenbach
23.03.2015
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Christian Münchmeier ist neuer Vorsitzender der Feuerwehr Windischeschenbach. Sein Vorgänger Christian Sperber zog sich zurück.

In der Jahreshauptversammlung im "Oberpfälzer Hof" führte Sperber berufliche Gründe für sein Ausscheiden aus der Führungsspitze des Vereins an. Die Bilanz für die 232 Mitglieder starke Feuerwehr, die der scheidende Vorsitzende vorlegte, konnte sich sehen lassen.

Höhepunkte des Programms waren der Feuerwehrball, die Beteiligung am Bürgerfest sowie am Ferienprogramm. Sperber kritisierte, dass der Besuch einiger Veranstaltung zu wünschen übrig lasse. Er verwies auf das 150-jährige Gründungsjubiläum der Feuerwehr Windischeschenbach 2019. "Und wenn wir wollen, dass uns andere Vereine besuchen, dürfen wir auch deren Veranstaltungen nicht vernachlässigen."

Wie die Jugendleiter Maximilian Schedl und Christian Höcht informierten, habe die Jugendgruppe 600 Stunden ehrenamtliche Arbeit eingebracht. Zwei Jugendliche legten die Bayerische Jugendleistungsprüfung ab, sechs Mitglieder absolvierten eine Stufe des Wissenstests, sechs erwarben Stufe 1 der Jugendflamme, und sieben die Jugendleistungsspange. Da der bisherige Jugendleiter Andreas Forster nun stellvertretender Kommandant ist, habe er sein Amt als Jugendwart zurückgestellt. Marcel Weidner wird vorerst kommissarisch Jugendwartin Sarah Friedrich als Stellvertreter unterstützen. Für 65 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Werner Friedrich eine Urkunde, für 60 Jahre Johann Kreuzer, Ignatz Beyerlein und Johann Jahn. Für 50 Jahre wurden Josef Schieder, für 40 Jahre Gerhard Meixner und Bernhard Bäuml geehrt. Auszeichnungen gab es auch für Horst Popp, Gerlinde Müller, Petra Landgraf, Gabriele Schraml, Stephan Dietzsch, Ludwig Prucker und Bernhard Gerl. Sie halten dem Verein 25 Jahre die Treue.

Bürgermeister Karlheinz Budnik bescheinigte der Feuerwehr hervorragende Arbeit. "Die Feuerwehr liegt uns am Herzen. Was hier passiert, ist beeindruckend". Kommandant Andrè Stessmann betonte: "Ich hoffe, dass es genau so weiter geht wie bisher."
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