Pater Marek erzählt bei den Senioren über Jakobsweg
Neun Kilo leichter

Lokales
Windischeschenbach
26.06.2015
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Nicht nur informativ, sondern auch sehr unterhaltsam war der Vortrag, in dem Pater Marek vom Kloster St. Felix bei der Seniorengemeinschaft St. Emmeram über seine Erlebnisse auf dem Jakobsweg erzählte. Viele Menschen sind den Pilgerweg schon gegangen, aber - wie der Ordensmann es formulierte: "Jeder erlebt was Anderes".

"Den Jakobsweg zu gehen, war schon lange mein Traum", erzählte der Geistliche. Vor zwei Jahren erfüllte er ihn sich. Seine täglichen Erlebnisse hielt er in einem Büchlein fest. Da sein Urlaub zeitlich begrenzt war, plante Pater Marek, ab Lourdes bis Santiago de Compostela zu Fuß zu gehen, eine Strecke von 1150 Kilometer.

Der Priester erzählte kurzweilig und humorvoll von seinem Weg durch Frankreich, die Pyrenäen entlang, an kleinen und größeren Orten in Spanien vorbei und von den Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen. Auch an Hunden ging kein Weg vorbei, weswegen er sich als unverzichtbares Accessoire einen langen Stock suchte, der zum einen beim Wandern bergab nützlich war, zum anderen half, unliebsame, nicht freundlich gesinnte Tiere auf Abstand zu halten. Mit Bildern dokumentierte der Ordensmann die Stationen. Vielen Kirchen statte er einen Besuch ab und durfte dort oftmals die Messe mit zelebrieren. Glücklich, wohlbehalten und gut im Zeitplan liegend kam der Pilger in Santiago de Compostela an, um runde neun Kilo Körpergewicht leichter als beim Start 1 150 Kilometer vorher.
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