Polizei informiert in der Schule über Präventionsmaßnahmen - Zahlen steigen
Harte Zeiten für Einbrecher

Lokales
Windischeschenbach
20.11.2014
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Die Wohnungseinbrüche sind 2013 erneut gestiegen. Bundesweit registrierte die Polizei 150 000 Fälle - 3,7 Prozent mehr, als im Vorjahr. Auch 2014 wird mit einem Anstieg gerechnet.

"Sicher wohnen", lautet das Thema, einer Präventionsveranstaltung in der Aula der Schule. Am besten sei es, den ungebetenen Gästen keine Möglichkeit zu geben, einzubrechen, sagte Erster Polizeihauptkommissar Werner Hanauer. Doch das erfordere vorbeugende Maßnahmen, die es Einbrechern erschweren, in Wohnungen und in Häuser einzudringen und sich am Eigentum anderer Leute Eigentum zu bedienen. "Bei vorbeugenden Maßnahmen sollten Sie auch beachten, dass Einbrecher nicht nur nachts unterwegs sind, sondern auch am Tag, an Wochenenden und besonders zur Urlaubszeit", warnte Hanauer. Eingestiegen werde meist über leicht erreichbare Fenster, Wohnungs- oder Terrassentüren. Gleichzeitig stieg auch die Zahl der gescheiterten Einbruchversuche an, was positiv zu bewerten sei. Rund 40 Prozent aller Einbrüche blieben im Versuchsstadion stecken, was vor allem sicherungstechnischen Maßnahmen zuzuschreiben sei. Kriminalhauptmeister Dieter Melzer, Fachberater für Einbruchschutz, zeigte anhand von Beispielen die Vorgehensweise der Einbrecher auf, die rigoros jede noch so kleine Möglichkeit ausnutzen. "Falsch ist, wenn Hausbesitzer der Meinung sind: Bei mir ist sowieso nichts zu holen."

Melzer sprach die Nachbarschaftshilfe und technische Maßnahmen an. Sein Rat lautete: "Pflegen Sie den Kontakt zu den Nachbarn. Das gibt mehr Lebensqualität und Sicherheit." Ein weiterer Rat: "Bei Gefahr und Verdacht sofort die Polizei über den Notruf 110 verständigen."

Der Fachmann riet auch, Türen und Fenster nachzurüsten und Alarmanlagen zu installieren. Ein Augenmerk sollte auch dem Schutz des Grundstückes gelten. "Schon einfache Maßnahmen können das Einbruchrisiko erheblich reduzieren."
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