Rathaus öffnet seine Pforten

Das Rathaus wurde saniert und auf Vordermann gebracht. Nun haben die Bürger am 27. September die Gelegenheit, sich vom Ergebnis ein Bild zu machen. Bild: ab
Lokales
Windischeschenbach
08.09.2015
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Das Rathaus hat eine Sanierung hinter sich, im Innen- ebenso wie im Außenbereich. In einigen Tagen werden die Maßnahmen beendet sein. Für Sonntag, 27. September, ist deshalb ein Tag der offenen Tür geplant.

An diesem Tag können Interessierte das Rathaus besichtigen. Bereits am Samstag, 26. September, ist um 10 Uhr die offizielle Einweihung. "Die Stadt will den Abschluss der Umbauarbeiten zum barrierefreien Rathaus mit einem umfangreichen Programm gebührend feiern", betonte Bürgermeister Karlheinz Budnik. Die Bevölkerung bekommt dabei Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Rathauses zu werfen. Alle Büros werden geöffnet, und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung stehen für Auskünfte bereit.

Diashow und Stellwände

Zum Tag der offenen Tür hat sich das Rathauspersonal einige Überraschungen für die Besucher ausgedacht. Neben einer Tombola, deren Erlös sozialen Zwecken dient, gibt es ein gastronomisches Angebot im Rathausinnenhof. Über die Arbeitsschritte der Umbaumaßnahme informiert eine Diashow im großen Sitzungssaal, während der Film von der Tausendjahrfeier aus dem Jahr 1952 im Trauungszimmer gezeigt wird.

Wer wissen will, wie Windischeschenbach früher ausgesehen hat, der kann sich die Diashow "Windischeschenbach im Wandel der Zeit" ansehen. Auf Stellwänden wird die kürzlich ebenfalls abgeschlossene Sanierung der Wasserversorgungsanlage anhand von Bildern vorgeführt und dazu eine Informationsbroschüre verteilt. Ein Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei rundet das Angebot ab.

Entschluss bereits 2013

Überlegungen, das Rathaus bürgerfreundlicher zu gestalten, gab es in der Vergangenheit schon viele. Den Durchbruch brachte 2013 eine gründlich ausgearbeitete Machbarkeitsstudie. Gingen alle bisherigen Überlegungen davon aus, nur die publikumsintensiven Bereiche der Stadtverwaltung in das Erdgeschoss zu verlegen, so wurde in der von der Verwaltung vorgelegten Studie argumentiert, dass alle Sachgebiete des Rathauses, einschließlich des Sitzungssaales und des Trauungszimmers, barrierefrei erreichbar sein müssen. Das geht nur mit einem Aufzug. Von dem Konzept war der Stadtrat überzeugt und beschloss am 30. Januar 2013 dessen Umsetzung. "Aus dem aus den 70er Jahren stammenden Gebäude wurde somit ein modernes Dienstleistungszentrum", erklärte der Bürgermeister.
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