Rund um die Uhr im Einsatz

Lokales
Windischeschenbach
16.01.2015
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Ende Februar gibt's die neuen Feuerwehrhelme. Und die werden auch gebraucht. Im vergangenen Jahr waren die Spritzenmänner 17 Mal im Brandeinsatz.

Das Aufgabenfeld der Feuerwehr ist vielfältig und verlangt von den Floriansjüngern vollen Einsatz, und das bei Tag und bei Nacht, bei Feuersbrunst, Unfällen und sonstigen Schäden. Übungen und intensive Ausbildung an Gerätschaften und Fahrzeugen runden den Dienst ab.

Zu welchen Einsätzen die Wehr alarmiert wurde und wie viel Übungsstunden für die Instandhaltung der Fahrzeuge und Gerätschaften im zu Ende gegangenen Jahr 2014 notwendig waren, darüber informierte in der Dienstversammlung im Gasthof "Weißer Schwan" der federführende Kommandant der Feuerwehr Windischeschenbach, André Stessmann.

So musste die Wehr insgesamt 84 Einsätze bestreiten, darunter 17 Mal wegen eines Brandes. Somit waren 59 aktive Feuerwehrdienstleistende 1239 Stunden im Einsatz. Zahlreiche Stunden wurden auch auf diversen Kommandantenversammlungen, bei Koordinierungstreffen und bei sonstigen Brandschutzplanungen verbracht. Bei allen Einsätzen, so Stessmann, habe sich auch gezeigt, dass sich das intensive Üben während des ganzen Jahres auszahlt. Ein aufrichtiges Dankeschön galt in diesem Zusammenhang allen Zug- und Gruppenführern für die gute Ausarbeitung der Übungen und Unterrichte.

Viele Stunden an Planungen, Ausschreibungen und Besprechungen wurden unter anderem auch für die Ersatzbeschaffung des ausgemusterten Mehrzweckfahrzeuges geleistet. Der Kommandant teilte auch mit, dass die Wehr Ende Februar mit neuen Feuerwehrhelmen ausgerüstet wird. "Ein Thema", so Stessmann, "ist immer noch die Einführung des Digitalfunks. Dazu teilte Funkwart Thomas Weidner mit, dass die neue Kommunikationstechnik inzwischen da sei und dass alle Aktiven der Stadtwehren mit Funkweckern ausgestattet seien.

Aktiv ist auch der Nachwuchs, wie der Bericht von Jugendwartin Sarah Friedrich zeigte. Neun Jugendliche verbrachten insgesamt 600 gemeinsame Stunden. Und auch für dieses Jahr ist wieder einiges geplant, unter anderem ein Tagesausflug und ein Zeltlager. Ein Augenmerk liegt auf der Mitgliederwerbung. Bürgermeister Karlheinz Budnik zeigte sich erfreut, "dass alle Beschlüsse einstimmig gefasst wurden. Das ist ein Beispiel dafür, dass die Feuerwehr Windischeschenbach ein Stützpunkt ist".

Kreisbrandmeister Ulrich Kraus unterstrich: "Der Landkreis weiß, was er an der Feuerwehr hat. Die Wehr hat einen Teil der Aufgaben des Landkreises übernommen. Feuerwehrreferent Stadtrat Thomas Wilhelm sagte: "Die Feuerwehr sorgt für Sicherheit und ist Bindeglied zur Bevölkerung. Sie ist 365 Tage im Jahr im Einsatz."
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