Schritt für Schritt

Zur ersten zweitägigen Arbeitstagung traf sich das TUT im Hotel Igel um bestehende Vorschläge zu Trassenverläufen zu sichten und mit weiteren Trassen zu ergänzen. Bild: fz
Lokales
Windischeschenbach
13.11.2014
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Die Detailarbeit im Trassenuntersuchungs-Team (TUT) hat begonnen. Die Mitglieder trafen sich zum ersten Mal im Hotel Igel. Am 10. Dezember wollen sie in der Mehrzweckhalle Zwischenergebnisse präsentieren.

Im Mittelpunkt zum Ersatzneubau der Stromleitung von Redwitz (Oberfranken) nach Schwandorf, dem sogenannten "Ostbayernring", steht die Bürgerbeteiligung.

Das TUT besteht aus acht zufällig ausgewählten Personen aus Windischeschenbach, Seidlersreuth, Püllersreuth und Pfaffenreuth. Es sind Manuela Kreis, Peter Lindner, Mathias Stangl, Florian Käß, Judith Kreinhöfner, Rosemarie Moller, Jürgen Walberer, Dieter Weiß und Bernd Triebenbach.

Ebenfalls dazu gehören die Bürgermeister von Windischeschenbach, Kirchendemenreuth, Püchersreuth und Falkenberg sowie Fachleute des Netzbetreibers Tennet, Vertreter des Bauernverbandes und der Forstbetriebsgemeinschaft. Die Vertreter der Landkreise Neustadt und Tirschenreuth sowie weiterer Behörden nehmen in beratender Funktion teil.

Das TUT ist beauftragt, die Vorschläge für Trassenverläufe aufzugreifen, die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu untersuchen und die Vor- und Nachteile in einer verständlichen Form zu vermitteln. Keinesfalls hat das TUT die Aufgabe, bereits eine Entscheidung für eine Variante zu fällen.

Beim ersten zweitägigen Arbeitstreffen beschäftigte sich das TUT damit, alle Vorschläge zu Trassenverläufen zu sichten und mit weiteren Varianten zu ergänzen. Umweltfachleuten klärten ab, in welchen Bereichen auf besonders sensible Gebiete Rücksicht zu nehmen ist (Wohnbebauung, Naturschutzgebiete, Steinbruch). Mit Juristen und Technikern besprachen sie rechtliche und technische Rahmenbedingungen. Zudem entwickelten sie Kriterien, anhand derer die Varianten später beurteilt und verglichen werden können.

Am 10. Dezember um 19 Uhr sollen die Zwischenergebnisse in Mehrzweckhalle in Windischeschenbach vorgestellt werden. Bei diesem Termin können die Bürger weitere Anmerkungen zu Trassenvarianten machen. Danach werden Experten beauftragt, die Untersuchungen vorzunehmen. Die Ergebnisse daraus werden bei zwei weiteren TUT-Arbeitstreffen danach geprüft, ob sie verständlich und nachvollziehbar sind.
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