Segen für Staatskanzlei

Lokales
Windischeschenbach
07.01.2015
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Normalerweise haben die Sternsinger rund um Dreikönig genug in ihrem Heimatort zu tun. Doch dieses Mal verschlug es einige von ihnen weit über die Stadtgrenzen hinaus.

(mmü) Noch im alten Jahr wurde den Sternsingern nämlich eine besondere Ehre zuteil: Ministerpräsident Horst Seehofer hatte sie mit anderen nach München zum Empfang eingeladen. So machten sich stellvertretend für alle Sternsinger der Pfarrei St. Emmeram Marcel Horn, Jakob Neumann sowie Regina und Monika Kunz auf den Weg in den Landeshauptstadt.

Dort besuchten sie zusammen mit anderen Sternsingern aus dem Bistum die Staatskanzlei, gaben ihre Lieder und Sprüche zum Besten und brachten den Haussegen bis in die Diensträume des Ministerpräsidenten. Dieser bedankte sich mit einer Spende und einer Einladung ins Hofbräuhaus.

Zurück in Windischeschenbach, wartete auch schon wieder die Arbeit auf die weitgereisten Könige. Zwei Tage lang waren die Sternsinger auf den Straßen unterwegs und besuchten Familien. Eine beachtliche Leistung, wie Stadtpfarrer Hubert Bartel bei der Aussendung klarstellte. Immerhin sei es keine Selbstverständlichkeit, dass sich über 50 Jugendliche bei Schnee und Kälte auf den Weg machen und ihre Ferien opfern, um für Kinder in Not zu sammeln. Ganz besonders freuten sich die Bewohner des Altenheims über den Besuch. Auch im Exerzitienhaus Johannisthal wurden die Mädchen und Buben herzlich empfangen, als sie zu Beginn des Gottesdienstes den Haussegen brachten.

Viele fleißige Hände gab es aber auch hinter den Kulissen, etwa im Küchenteam, das die ausgehungerten Könige mit Pizzasemmeln und anderen Leckereien versorgte. Oder bei den vielen erwachsenen Ministranten, die Fahrdienste übernahmen oder die Hotline für diejenigen betreuten, die die Sternsinger verpasst hatten.

Stattliche Spendensumme

Es hat sich gelohnt: In diesem Jahr kamen über 6100 Euro an Spenden zusammen. Dabei steht eine wichtige Station der Sternsinger sogar noch aus. Am 11. Januar werden sie sich ein letztes Mal auf den Weg machen und den Neujahrsempfang im Pfarrheim besuchen.
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