Segen trotz Regens

Lokales
Windischeschenbach
25.11.2014
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Die Jubiläumsparty fiel zwar ins Wasser, dennoch war der Freibadförderverein 2014 äußerst erfolgreich.

Für's Wetter kann keiner was. Viele hatten sich im August auf die Geburtstagsfete im Freibad Windischeschenbach gefreut, doch Regen und kühle Temperaturen machten dem Freibadförderverein einen Strich durch die Rechnung. "Trotz der vielen Vorbereitungen war es besser, die Veranstaltung abzusagen", blickte zweiter Vorsitzender Josef Hartmann in der Jahreshauptversammlung im Café Baumgärtel zurück. Der Verein wollte den 30. Geburtstag des Bades mit Zumba, Poolparty und Musik feiern.

Hartmann ließ den Sommer in Vertretung für Aurelia Zimmermann Revue passieren. Die Vorsitzende war zwar anwesend, doch Probleme mit den Stimmbändern machten es ihr unmöglich, zu sprechen. Nicht alle Veranstaltungen waren ins Wasser gefallen. Beim Sponsorenschwimmen am 28. Juni strahlte die Sonne vom Himmel. "Wir hatten mehr Schwimmer und mehr Sponsoren", freute sich Hartmann rückblickend. 127 Schwimmer legten für 37 Sponsoren 1911 Bahnen zurück. Kassier Josef Schedl zog ebenfalls eine erfreuliche Bilanz. Durch die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und dem Erlös der Werbetafeln sei es dem Verein 2014 möglich gewesen, der Stadt 11 000 Euro zu überweisen. "Dieses Engagement kann man gar nicht hoch genug werten", dankte Bürgermeister Karlheinz Budnik. Dass die Stadt und auch der Stadtrat das Engagement des Fördervereins sehr zu schätzen wissen, zeigte der Besuch der Versammlung. Neben dem Rathauschef waren auch die Stadträte Rosi Witt, Brigitte Kreinhöfer, Stephan Minnich und Werner Sauer gekommen.

Budnik erinnerte an den Pächterwechsel im Kiosk. "Ich habe nur Gutes gehört." Die Investitionen in neue Küchengeräte hätten sich gelohnt. Auch er bedauerte die Wetterkapriolen des Sommers, doch da viele Dauerkarten verkauft worden seien, habe man den Haushaltsansatz fast erreicht. Größere Investitionen im Bad stünden nicht an. "Für Vorschläge sind wir jedoch immer offen", sagte er. Werner Sauer schloss sich dem Lob für den Förderverein an, der "immer einen schönen Betrag erwirtschaftet, der 1 zu 1 ins Bad fließt."
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