Senioren empfangen Krankensalbung im Gottesdienst
An Stirn und Händen

Lokales
Windischeschenbach
16.10.2015
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Früher hieß das Sakrament letzte Ölung und war meist ein Zeichen dafür, dass es mit dem, der es empfing zu Ende ging. Nach heutigem Verständnis soll die Krankensalbung die Lebenden stärken. "Krank ist nicht nur, wer körperliche Leiden hat. Krank sind auch diejenigen, die eine innere Last mit sich herumschleppen", hieß es in der Einladung zum Gottesdienst.

"Die Sorge um Kranke gehört zu den zentralen Aufgaben in einer Pfarrgemeinde", sagte Pfarrer Hubert Bartel. Zusammen mit Ruhestandsgeistlichem Franz Reich ging er durch die Reihen und legte jedem einzeln die Hand auf. Mit dem Krankenöl, das in der Osterzeit vom Bischof geweiht und in der Diözese verteilt wird, salbten die Priester die Gläubigen an Stirn und Händen mit den Worten: "Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen. Er stehe dir bei mit der Kraft des heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf."

Diese spezielle Feier gibt es mittlerweile in St. Emmeram bereits an die fünf Jahre. Die Idee dazu kam von Franziska Michl, der Leiterin der Seniorengemeinschaft St. Emmeram und von Gemeindereferent Helmut Nürnberger.
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