Senioren St. Emmeram drehen an der Kurbel
Hausfrauenwissen und Muckis

Erst die Arbeit, dann die Brotzeit: Neben Kirchenpfleger Bertwin Fleck kurbelte auch Ruhestandsgeistlicher Franz Reich und Gemeindereferent Helmut Nürnberger am Butterfass. Bild: wrt
Lokales
Windischeschenbach
27.11.2015
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Altes Hausfrauenwissen plus Muckis ergeben eine Brotzeit der Superlative. Diese Rechnung ging beim Ausbuttern der Senioren St. Emmeram auf. Zuerst wurden aber die Köpfe mit Informationen aus der Pfarrei gefüttert.

Kirchenpfleger Bertwin Fleck erzählte von der Tätigkeit der Kirchenverwaltung. Er erklärte die finanziellen Zusammenhänge und Gegebenheiten wie Grundstockvermögen aus der Kirchensteuer und die Zuteilung von Mitteln durch die Diözese.

Mit dem Geld müsse man sorgsam haushalten. In diesem Zusammenhang wandte Fleck sich an den ebenfalls als Gast gekommenen Ruhestandsgeistlichen Franz Reich, dem er scherzhaft bescheinigte, vom ihm Sparsamkeit gelernt zu haben. Die Senioren bekamen Einblick, wo in und um die Kirche Geld ausgegeben werden muss. Fleck führte neben den Personalkosten die neue Mikro- und Lautsprecheranlage, die Beleuchtung und die Anschaffung der neuen Gebetbücher an, die mit 9000 Euro für 600 Stück zu Buche schlug. Von besonderem Interesse waren die Ausführungen des Kirchenpflegers zu den Friedhofswegen, die durch den neuen Belag mit Rollator oder Rollstuhl besser befahrbar sein sollen.

Dann hieß es die Ärmel hochkrempeln, um aus dem Butterfass das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Leiterin Franziska Michl bat neben Fleck auch Ruhestandsgeistlichen Reich und Gemeindereferenten Helmut Nürnberger ans Butterfass. Ein Schuss Weihwasser und eine gute Prise Salz gehören von jeher zum Rahm ins Fass. Nachdem in Teamarbeit kräftig an der Kurbel gedreht worden war, ließen die Besucher sich Butter, Erdäpfl, Bauernbrot und Quark schmecken.
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