Sonntagsausflug ins Rathaus

Ein gute Adresse für Urlauber ist das neue Tourismusbüro im Rathaus. Gäste müssen nicht lange suchen, sondern finden die Tourist-Info gleich links im Erdgeschoss. Bilder: mic (3)
Lokales
Windischeschenbach
29.09.2015
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Das Rätselraten hat Spaß gemacht. "Welche der drei Türen öffnet sich?, lautete am Sonntag die Frage. Besucher, die das Rathaus mit dem neuen Aufzug erkundeten, warteten in jedem Stockwerk gespannt, auf welcher Seite sie aussteigen durften. Vorne, hinten oder auf der Seite?

Der Tag der offenen Tür kam gut an. Bereits um 13 Uhr strömten die Besucher ins Rathaus, um das Gebäude nach der Sanierung gründlich unter die Lupe zu nehmen. "An die 1000 Leute dürften es schon gewesen sein", schätzte Geschäftsleiter Wolfgang Walberer. Diese Zahl kommt nicht von ungefähr, denn die Stadt hatte Stofftaschen mit Infomaterial vorbereitet, die jeder Besucher mit nach Hause nehmen durfte.

Viel Lob heimste Tourismusfachfrau Sandra Henkens für ihr neues Büro ein. Der große Schreibtisch, das Herzstück des Raumes, sticht sofort ins Auge, denn an der Vorderseite ist er komplett mit einer Ansicht vom Waldnaabtal beklebt. Hell und geräumig präsentiert sich das Zimmer, in dem locker eine Besuchergruppe Platz findet. Ebenfalls komplett neu gestaltet sind die Stadtkasse und das Reich des Kämmerers Bernhard Schäffler. Im Gegensatz zu früher hat jetzt jedes Büro einen eigenen Zugang.

Die Türen aller Zimmer standen offen. Überall gab`s etwas zu entdecken. Die Bauabteilung legte die Pläne zum Umbau aus. Im Trauungszimmer lief ein Film über "1000 Jahre Stadt Windischeschenbach". Im Sitzungssaal standen an jedem Platz ein Namensschildchen mit dem Bild vom jeweiligen Stadtrat.

Keine Höhenangst

Leute mit Höhenangst zögerten ein wenig, als sie vom Sitzungssaal im zweiten Stock hinaus auf den Balkon gingen, denn der Gitterboden gab den Blick bis hinter auf den Parkplatz frei. Stefan Minnich und Monika Hartmann brachten die Lose für die Tombola unters Volks. Wer etwas gewonnen hatte, durfte sich seinen Preis im ersten Stock bei Christine Wolf und Christin Becher abholen. Die Kutschfahrt mit dem zweiten Bürgermeister Erich Sperber gewann Werner Sperber.

Freibad-Mitarbeiterinnen und Männer von der Kläranlage sorgten im Hof dafür, dass niemand verhungern und verdursten musste. Auch durch die Stadtbücherei konnten die Gäste schlendern, sich über die neuesten Bestseller informieren oder ein Schnäppchen beim Bücherflohmarkt machen.
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